Winterwetter

Nachdem mich meine Mit-Autofahrer am Sonnabend schon enttäuscht haben (sehr viele zu schnell oder zu langsam unterwegs, fast die Mehrheit mit zu wenig Abstand und sehr viele einfach bei Rot fahrend (und ich meine richtig rot, so ab 2-3 Sekunden aufwärts)), bin ich gespannt, wie es morgen mit dem Fahrrad wird. Ich fühle mich da selbst fahrend immer sehr sicher, traue aber den Autofahrern noch weniger als sonst. Denn die sind verunsichert und aggressiv.

Dazu kommt der schlechte Zustand der Straßen, drei bis vier Tage nach dem letzten größeren Schneefall eine ziemlich schlechte Situation. Wie können so große Straßen wie der Kaiserdamm, die Bismarckstraße, die Leipziger Straße, die Landsberger Allee, etc. in solch grottenschlechtem Zustand sein?

3 thoughts on “Winterwetter”

  1. Dass viele Autofahrer unsicher fahren, ist deutlich zu sehen. Nicht umsonst ist der morgendliche Stau zur Zeit doppelt so lang wie sonst. Mit ausreichend Erfahrung bei Schnee und mit Winterreifen müsste das nicht sein.
    Als der Schnee den ersten Tag lag war eine Straße, die ich auf dem Weg zur Arbeit nutze, komplett zugestaut, so dass ich das Rad fast einen km lang auf dem Bürgersteig geschoben habe. Ich habe dabei mindestens 20 PKWs und ein oder zwei Busse überholt!
    Ein paar Minuten später nannte mich ein LKW-Fahrer, der in sein Fahrzeug einsteigen wollte, ein “Verkehrshindernis”. Wie kann ich etwas behindern, was – wegen Stillstand – im Grunde nicht existiert?

  2. Noch nicht mal Winterreifen sind nötig. Einfach Ruhe und etwas mehr Zeit.

    Zum LKW-Fahrer: das ist so ein Autofahrer-Reflex. Da kann der größte Stau sein – der Radfahrer ist schuld.

    Mit Spikes – auch schick. So gut mach’ ich es mir nicht, ich rutsche mit meinen Sommerreifen die Straßen entlang.

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