Vienne

Auch Vienne ist eine römisch geprägte Stadt, aber, direkt formuliert: die räudige Variante von Arles oder Nimes.

Wo dort alles hell und gepflegt ist, ist es hier dunkel, abgeranzt und riecht.

Dafür ist es erheblich teurer, der Nähe zu Lyon geschuldet. Trotzdem haben wir uns alles angeguckt, was es gibt, bis auf die Kirche, die nur Punkt 16:30 zu besichtigen war und den größten Teil des Theaters, das gerade renoviert wird (trotzdem wird natürlich Eintritt verlangt). Dafür haben wir den lokalen Kebab-Laden ausprobiert, weil kein anderes Restaurant offen hatte, nur Bars. Und viele Autos haben wir gesehen, die überall in der Stadt fuhren und parkten. Wirklich überall. Vor allem vor den Sehenswürdigkeiten, die man gerne mal in Ruhe angesehen oder gar autofrei fotografiert hätte.

Der Tempel ist ok, den darf man aber nur von außen ansehen und die Kathedrale ist beeindruckend. Schade, dass im Lauf der französischen Revolution die meisten Figuren kaputt gingen, die hätten wir gerne noch gesehen.

Vienne – ich glaube, wir werden Dich nicht noch einmal wiedersehen, leider.