Kritik: Guardians of the Galaxy 1 & 2

Wieder eine Superheldentruppe, die ich nicht kannte – die Guardians of the Galaxy. Der erste Teil kam 2014 heraus und war ein sehr sympathischer, lustiger Film, dessen Helden mal ausnahmsweise nicht nur am Zweifeln sind und den Weltschmerz vor sich hertragen, sondern einfach was aus ihren Fähigkeiten machen.

Sehr gut besetzt mit Chris Pratt, Zoe Saldana, Dave Bautista und auch mal wieder Michael Rooker. Dazu Groot und Rocket als vollwertige animierte Charaktere. Das Ganze von leichter Hand, dennoch bombastisch inszeniert von James Gunn, da konnte der zweite Teil eigentlich von vornherein nicht mithalten.

So kam es dann leider auch, wenngleich auch der zweite Teil noch ein sehr guter Film ist. Es wurden viele Elemente des ersten Teils aufgegriffen und geschärft, bzw. wiederholt, das war mir oft zu viel, zum Beispiel das Lachen von Drax war auf Dauer nicht mehr lustig. Dazu kam die eher maue Geschichte über die Herkunft von Star-Lord – war nicht meins, obwohl ich ein großer Kurt-Russel-Fan bin.

Dafür gibt es Zuwachs bei den Guardians mit Karen Gillan und Pom Klementieff, die zwei sehr interessante Charaktere spielen.

Insgesamt sind das zwei sehr unterhaltsame Filme mit leichten Vorteilen beim ersten Teil, nicht von ungefähr sind die Guardians auch Highlights von Infinity War.

Fazit: sehr gute Filme, mindestens der erste Teil ist Pflicht.