Schnee und Verkehr

Es hat die ganze Nacht geschneit, nicht mal die großen Straßen waren früh schneefrei. Das ist schon ärmlich.

Wie immer wurde, wo geräumt wurde, auf Radwege geräumt. Ab und an auch die Radwege selbst, aber eher die Fußwege.

Also Fahrbahnfahren. Ist auch problemlos möglich. Pro-Tip: bei lockerer Schneedecke sind dünne Reifen besser. Blöd sind nur die Straßen, die mäßig befahren sind, wo der Schnee also halbfest gedrückt wurde.

Heute haben auch alle Autos Abstand gehalten und waren vorsichtig. Erfahrungsgemäß nimmt das morgen schon ab, aber immerhin.

Im Gespräch habe ich dann erfahren, dass insbesondere Radfahrer extremen Stress bei Autofahrern verursachen: die denken dauernd, man könnte hinfallen und dann würden sie uns unweigerlich überfahren. Daher gefährden Radfahrer nicht nur sich selbst sondern auch den überrollenden Autofahrer. Deswegen sollte es verboten sein, bei Schnee zu fahren und alle, die es trotzdem tun (mit dem Rad) sind Idioten.

Hinweise auf einen Sicherheitsabstand helfen da auch nicht. Dass man also selbst dafür sorgen kann, Radfahrer nicht zu überrollen. Seltsam.

2 thoughts on “Schnee und Verkehr”

  1. Im Gespräch habe ich dann erfahren, dass insbesondere Radfahrer extremen Stress bei Autofahrern verursachen: die denken dauernd, man könnte hinfallen und dann würden sie uns unweigerlich überfahren.

    Ach daher vielleicht der Zwang, 20m vor dem rechts Abbiegen noch zu überholen. Merke: Radfahrer, die hinter einem sind, können einem nicht vors Auto fallen.
    Gut macht es sich auch bis auf 2-3m aufzufahren, dann wird der Überholweg kürzer.

    Geschlagene 24 Stunden nach Beginn des (angekündigten) Schneefalls: In der Fahrradstraße (Biesdorf) war geräumt. Auf den Gehwegen. Von den Anwohnern. Fahrbahn Fehlanzeige. Parallele Hauptverkehrsstraße: Fahrbahn ok. Radstreifen voller graubraunem Schnee.
    Gestern schon besser, Geh-/Radwege geräumt, danach die Parkspur nebenan …

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