Praktische Dubrovnik-Tips

Heute mal etwas Praktisches für Dubrovnik-Reisende: zunächst einmal: Dubrovnik ist recht teuer, oft ist das auch angemessen, manchmal nicht (je nach Qualität z.B. des Restaurants). In der Stadt gibt es aber genügend kleine Märkte, um z.B. vernünftiges Wasser zu kaufen.

Essen im “Taj Mahal” (Guceticeva-Straße (die c-s wieder mit Haken, die WordPress nicht kann)) ist sehr gut, wie überall in den engen Gassen wird es dort schnell kühl (wenn die Lufttemperatur noch nicht so hoch ist). Weitere Empfehlung für Dessert: “Lajk” (Prijeko-Straße), dort der Lavakuchen und die Toilette.

Die Gondelbahn zum Fort Srd/Imperial lohnt sich, vormittags sind dort lange Schlangen, also sehr früh kommen oder nachmittags. Höhenangst kriegt man in der Gondel nicht. Es gibt einen Fußweg zum Fort, der ist steinig, mit kleinen Kieseln aufgefüllt – läuft sich nicht gut. Weder hoch- noch runterzu. Also lieber mit der Gondel hoch und runter oder mit dem Auto.

Wenn man es einrichten kann: Vor- oder Nachsaison nutzen, selbst da ist die Stadt sehr voll. Aber die Touristenströme sind wenigstens ab Mittag erträglich und zum späten Nachmittag weg.

Kieselstrand

Kieselstrand hat den Vorteil, dass die Füße (und alles andere) nicht so versanden. Außerdem ist er schön warm und auch bei aufgewühlterem Meer ist das Wasser klar.

Nachteilig ist die Anmutung für die Füße, es läuft sich halt doch nicht so gut. Empfehlenswert sind Badeschuhe. Außerdem liegt es sich härter als auf Sand, ein Handtuch reicht da für verwöhnte Männerrücken nicht aus, hier muss eine Matte her. Frauenrücken macht das nix.

Wettervorhersage

Die Wettervorhersage hier ist schwierig, da wir direkt hinter riesigen Bergen hocken. Da kann der Regen auch mal den Vormittag zurückgehalten werden, den man beim Spaziergang verbringt, da Regen erwartet wird. Derselbe Regen kann dann am Nachmittag hereinbrechen, den man fürs Baden vorgesehen hat, weil der Vormittag ja so schön war.

Nachmittagsschläfchen ist auch was Feines.

Lucia von Syrakus

Lucia war eine Christin im 3. Jahrhundert und damit der Verfolgung und Ermordung durch Diokletian ausgesetzt. Vor ihrem Tod wurde sie der Legende nach gefoltert und ihr die Augen ausgestochen. Ein Standbild von ihr ist in der Krypta der Kathedrale von Split zu sehen.

Diokletian hatte sich in Split ein Mausoleum bauen lassen, dass durch aus Salona vertriebene Christen in eine Kirche umgewidmet wurde. Dabei wurde der Sarkophag entfernt und alles “Heidnische” zerstört so gut es ging. Die Kirche, später Kathedrale wurde Domnius und Anastasius gewidmet, zwei Märtyrern, die ebenfalls den Tod durch Diokletian fanden. Ihre Gebeine liegen jetzt in der Kirche.

Der Kirchturm kann bestiegen werden durch eine an der Innenseite des Turms verlaufende Metalltreppe mit einem dünnen Geländer.