Fast ein Paradies

Die Linienstraße, eine Parallelstraße zur Torstraße ist fast zum Fahrradparadies mutiert. Zwischen Tucholskystraße und Joachimstraße ist sie zur Fahrradstraße erklärt worden. So richtig mit Schildern und so. Leider können Leute mit BAR-Kennzeichen nicht lesen. Im weiteren Verlauf ist sie sogar komplett gesperrt, was das Radfahren noch paradiesischer macht. Allerdings ist die Straße auf den restlichen Abschnitten in furchtbar schlechtem Zustand. Nachts muß man aufpassen, daß man nicht in ein tiefes Loch fällt. Tagsüber kann man prima Slalom üben.

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Grundrechte und SPD

Endlich äußert sich auch ein Politiker der SPD klar (abgesehen von Herrn Schaar, der immer auf verlorenem Posten steht):
http://www.spd.de/menu/1710580
Auszüge:

Die von CDU-Innenminister Schäuble vorgelegten Pläne für ein neues Sicherheitspaket sind für die SPD keine Gesprächsgrundlage[…]
Langsam müsse man aufpassen sich nicht verdächtig zu machen, wenn man darauf pocht, selbst über seine Informationen und Daten bestimmen zu wollen. […]
Vielleicht, so Vogt, sei es aber auch wieder nur Schäubles bekannte Taktik, erst einmal möglichst radikale Forderungen zu stellen, um dann im Wege eines vermeintlichen Kompromisses das eigentlich angestrebte Ziel zu erreichen.[…]

Da kann man nur hoffen, dass sich dieser Augenblick der Erkenntnis auch langfristig verbreitet und nicht bis zur nächsten Abstimmung vergessen ist oder in der vielgepriesenen “Parteipolitik” untergeht.

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Arcor

11.4.07, 18:50
Internet funktioniert, allerdings gab es eine Fehlermeldung beim Einrichten des WLANs: Fehler -6601 aber nur auf dem großen Rechner.

11.4.07, 11:52
Das Telefon funktioniert wieder. Vorfreude auf DSL am Abend.

11.4.07, 11:18
Bin mir mit den zwei Stunden nicht sicher. Egal, Hauptsache, heute noch. Noch ist unser Telefon “Außer Betrieb”.

11.4.07, 9:12
Noch geht das Telefon nicht, habe ich aber auch nicht erwartet, soll ja circa zwei Stunden dauern.

11.4.07, 8:23
Heute wird unser Telefon von Telekom auf Arcor umgestellt. Wir sollten bis 8 Uhr das neue Gerät anschalten und mit der Telefondose verbinden. Haben wir getan. Ich warte jetzt auf den ersten Anruf von zu Hause.

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Kreuzung freihalten

Ich weiß nicht, ob das eine Berliner Eigenart der Autofahrer ist, aber hier werden Kreuzungen grundsätzlich zugestellt. Egal, was die StVO über freihalten von Kreuzungen oder ähnlichem sagt.

Erst gestern wieder, Schlange bis auf die Kreuzung, querende Autos (und ein Motorrad) wollen einfach rüberfahren. Ein Kurierfahrer sieht das nicht ein und fährt auf die Schlange auf, dann rechts neben das letzte Auto auf den Radstreifen. Das alles, während er in ein Walkie-Talkie spricht. Platzgewinn: ca. 10 Meter. Zeitgewinn: Null.

Oder am Ostersonnabend. Rot für die Autofahrer, trotzdem fahren alle noch schnell an die Schlange ran, bis der Fußweg komplett verstellt ist. Platzgewinn: ca. 3 Meter. Zeitgewinn: Null.

Es ist mir ein Rätsel.

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Top Gear light (DMAX)

Vor “Fat Machines” lief am Montag noch eine Autosendung auf DMAX, deren Namen ich wohl nachtragen muss (D Motor). Die Aufgabe quer durch die Sendung war, mit einem Alfa Romeo schneller über die Alpen nach Venedig zu fahren, als ein Ballon braucht. Zwischendurch Autotests, die etwas besser waren, als der deutsche Fernsehdurchschnitt. Insgesamt eine Reminiszenz an “Top Gear”, das wohl beste Automagazin der Welt.

Die Sendung war gut gemacht, man merkte die Freude am neuen Format, wenngleich sich billige Gags mit guten Pointen um die Aufmerksamkeit des Zuschauers balgten.

Fazit: sehenswert mit Verbesserungsmöglichkeiten, aber endlich im Land der Autos eine Autosendung, die nicht nur Fakten präsentiert.

Der Ballon hat gewonnen.

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Fat Machines von Jürgen Vogel und DMAX

Letzten Montag haben wir “Fat Machines” gesehen, eine Sendung über dicke Maschinen, die von Jürgen Vogel getestet und begutachtet werden.

Was soll ich sagen: cool. Zum einen Jürgen Vogel, der macht das einfach gut. Eine schön naive Ausstrahlung, dem Mann nimmt man das Erstaunen und die Begeisterung für die Maschinen tatsächlich ab.

Zweitens sehr gut gedreht. Halbdokumentarisch mit guter Kamera, genügend Nähe und Ironie zum Hauptdarsteller.

Drittens das Kunststück geschafft, bei der Bundeswehr keine ganz so großen Trottel zu treffen, wie ich damals.

Die Maschine am Montag war ein Brückenlegepanzer “Biber”.

Insgesamt sehr gut, Sehempfehlung!

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Filmkritik: 300

300 Spartaner gegen mehrere Millionen Perser. Eine Heldengeschichte, ein Comic, ein Film.

Gestern war es soweit, mit einiger Verspätung haben auch wir 300 gesehen. Ein, sagen wir einmal, interessanter Film. Ich hatte nicht viel erwartet, opulente Bilder und eine vernachlässigbare Geschichte. Im Groben kam es auch so. Viel nackte Haut kam noch dazu.

Die Handlung ist in der Tat vernachlässigbar, besonders die eingeflochtene Intrigengeschichte vermochte mich nicht zu fesseln. Sobald es aber aufs Schlachtfeld ging, war der Film spitze. Das war perfekt umgesetzt, heroisch, Blut, Stahl, Manowar. Nur ohne Manowar. Die Nebenhandlungen verzögerten den Film leider doch recht stark, nur kämpfen war wohl nicht drin, so dass ich mich zwischendurch nicht gut unterhalten fühlte.

Die Leute neben uns wollte während des Abspanns schon gehen, ok, solche Banausen soll man nicht aufhalten. Warum die sich aber vor einen stellen und dann erst mal ausgiebig das Handy kontrollieren, ist mir ein Rätsel. Ferien!

Fazit: tolle Bilder, tolle Schlachtszenen, zwischendurch arge Längen, Xerxes hatte eine unwahrscheinlich schöne Stimme.

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Handy am Idiotenohr

Heute mittag fuhr ein Mercedes mit ca. 70 über die Alexanderstraße, Handy am linken Ohr, keine Kontrolle über sein Spurverhalten. Hinter ihm kam ein Krankenwagen mit Blaulicht und Sirene, den hat er natürlich nicht gesehen und fuhr schön knapp vor dem KKW auf die Spur des KKW. Der konnte gerade so ausweichen. Ich dem Mercedes übrigens auch, sonst hätte er mich auch noch umgesenst.

Solche Idioten kann man nicht hart genug bestrafen. Aber sie werden einem erzählen, dass das Handy die Fahrweise keineswegs beeinflusst und sie alles unter Kontrolle haben. Dann werden sie einem erzählen, warum sie in einem Mercedes sitzen aber leider nicht genug Geld für eine Freisprechanlage haben. Dann werden sie auf die vielen Verbote in Deutschland hinweisen und dass man sich nicht so haben soll. Außer, sie warten auf den Krankenwagen. Dann werden sie zetern, dass das alles Scheiße ist hier und keiner leistungsbereit etc. pp.

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Fingerabdrücke

Nachdem ich bei Herrn Vetter gelesen habe, dass Fingerabdrücke von der Polizei im Rahmen laufender Ermittlungen genutzt werden können, kam mir folgende Idee:

Jede Nutzung von Fingerabdrücken zur Sicherung von Daten (am Geldautomaten, für Computer, als Zugangskontrolle etc.) kann mit der von W-iba-S (Wolfgang-ich-bin-anständig-Schäuble) geplanten Fingerabdruckdatei einfach umgangen werden. Keine angenehme Vorstellung.

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