Mugello

Mugello liegt ausgesprochen schön und, obwohl davor gewarnt wurde, waren An- und Abfahrt durchaus in Ordnung. Die Strecke selbst ist schön, soweit man das als Zuschauer sieht.

Das ist das erste Problem: man bekommt kein richtiges Gefühl für die Strecke, da man oft nicht nah genug an die Strecke kommt und sowieso nur von außen schauen kann, nie von innen.

Zweitens sind die Zuschauer nervig (wie immer: wahrscheinlich nur 10 %): die Kettensägenmänner, deren Lautstärke jedoch noch von den Leuten übertroffen wird, die einen nackten Motor ohne Auspuff mit Vollgas betreiben. Es ist schwer vorzustellen, wie laut das ist. Und auch, wie ausdauernd man das machen kann, wir reden hier von 5-10 Minuten! Mordgelüste machen sich breit.

Drittens ist auf dem Gelände für alle Fahren erlaubt, das heißt, dauernd kommt jemand angefahren, Italien-typisch sehr schnell und sehr eng. Über die Strecke schlendern ist da nicht, jedenfalls trägt es nicht zur Entspannung bei.

Viertens werden zu viele Zuschauer eingelassen und es gibt zu wenig Videoleinwände. Ergo war das das vom Zuschauen her uninteressanteste Rennen, das wir erlebt haben. Aber das Anstrengendste vom Platzsuchen her. Wer hierherwill: Tribünenplatz buchen und darauf achten, dass eine Videoleinwand da ist, mit dem Auto über Borgo anreisen.

Fünftens: die sanitären Anlagen – das Grauen. Vielleicht gibt es deswegen ja so wenig davon?

Fazit: Mugello muss nicht sein. Hat keinen großen Spaß gemacht.

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