Kritik: Wonder Woman

Wonder Woman – ein Film der mit vielen Vorschusslorbeeren bei mir aufschlug – bester Film 2017 usw. usf. Die Kritiken überschlugen sich (idiotische Männer sowieso aus anderen Gründen), Inszenierung, Geschichte, Darstellerinnen, Darsteller – alles sollte stimmen und einen sehr guten Film hervorbringen.

Was soll ich sagen – stimmt alles.

Der Film ist konsequent und sehr gut von Patty Jenkins inszeniert, er nimmt seine Figuren und Geschichte ernst, bietet solide Action und verzichtet dabei nicht auf Humor – mal mehr, mal weniger albern. Gal Gadot bringt Wonder Woman rüber, sie kann schauspielern, rennen, kämpfen – Klasse. Chris Pine als Sidekick ist ok, leitet aber zu den Kritikpunkten über.

Denn obwohl der Film alles so richtig macht, dass man sowas von gut unterhalten aus dem Kino kommt, gibt es auch Dinge, die ein wenig hapern (wie der Satzbau dieses Satzes). Chris Pine als Sidekick hatte eine zu große Rolle, der Bösewicht war nicht wirklich böse, das Friede-Freude-Eierkuchen-Ende war deplaziert, ein paar mehr gute Frauenrollen hätten sein können.

Aber das sind wirklich nur kleine Punkte in einem grandiosen Film.

Fazit: ja, so soll das sein!

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