Kritik: The Purge: Anarchy

The Purge: Anarchy ist der Nachfolger zu The Purge. So weit, so trivial.

Im Unterschied zum Vorgänger, der in einem Haus spielte, begeben wir uns nun direkt in die Purge-Night und bleiben draußen. Wir beobachten eine Gruppe Leute, die sich durch die Nacht schlägt, mit unterschiedlichen Motiven.

Hauptmotiv unseres “Helden” ist Rache, andere wollen überleben, andere ihren Vater retten, andere einfach nur Menschen umbringen. Das alles ist nachvollziehbar erzählt und gleitet nie ab, wie bei dem Sujet schnell passieren könnte (und wie es Purge 3 teilweise nicht vermeiden konnte).

Wir folgen dem Weg unseres Haupthelden durch die Nacht und lernen die anderen Figuren darüber kennen. Das ist erstaunlich gut gespielt, jeweils passend zum Charakter und durchaus nachvollziehbar. Insbesondere Frank Grillo bringt den schweigsamen, kompetenten Krieger gut rüber.

Dabei bleibt die Action nicht auf der Strecke, die Balance ist gewahrt. Die Story ist nicht überraschend, lediglich das Ende fand ich storytechnisch aufgrund des Verhaltens der Leute interessant.

Trotzdem bleibt der Film auf einem guten Niveau: man bekommt, was man erwartet – nicht mehr aber auch nicht weniger.

Fazit: guter Actionfilm, gute Unterhaltung.

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