Kritik: The Man from U.N.C.L.E.

2015-08-20_UNCLEThe Man from U.N.C.L.E. ist der Film zu einer Serie, dich ich zwar vom Namen her kenne, jedoch nie gesehen habe. Also habe ich das Privileg, unvoreingenommen an den Film herangehen zu können.

Fast – denn von Guy Ritchie erwarte ich Einiges.

Es ist so ein halb-und-halb-Erlebnis, aus dem man gut unterhalten kommt, das jedoch einige Schwächen aufweist.

Die Schauspieler sind gut, da lässt sich nix sagen. Wo bekommt man so Retro aussehende Menschen wie Henry Cavill her? Kein Ausfall hier.

Die Sprache der Schauspieler ist da lückenhafter, da spielt eine Schwedin eine Deutsche, die den Amerikaner dafür lobt, wie akzentfrei er Deutsch spricht und bei beiden verstehst Du als Deutscher eher Bahnhof – ich musste öfter nachfragen, was gerade gesagt wurde. Das muss nicht sein, vor allem, wenn man genügend deutsche Schauspieler am Set hat. Und bringt mich genauso raus, wie es das bei Inglourious Basterds getan hat. OK, etwas weniger.

Das Russische klang besser, da müssen aber Muttersprachler sagen, ob das akzeptabel war.

Die Geschichte war ok, angemessen, oft unlogisch und, mal wieder, überkompliziert und nicht durchdacht und überhaupt. War mir aber egal.

Die 60er sahen so aus, wie ich sie aus Filmen kenne, zum Schluss bei der Verfolgungsjagd dann nicht mehr. Das war ein deutlicher Bruch, wieder geeignet, einen aus dem Film zu holen.

Dafür stimmt die Chemie und der Film als Gesamtwerk. Die Figuren sind gut, die Stimmung ist leicht, alles ist schön.

Es waren zu viele Kritikpunkte, um den Film komplett genießen zu können, aber auch nicht so prägnante, dass ich mich nicht gut amüsiert hätte.

Fazit: Film mit einigen Schwächen, trotzdem sehr amüsant.

Update: Ken Levine stimmt mir nicht zu.

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