Kritik: Star Wars: The Last Jedi

Episode Acht der Star-Wars-Reihe, im Deutschen festgelegt auf Plural: “Die letzten Jedi”, im Englischen etwas offener.

Wie auch immer – ein langer Film, ein guter Film, ein langweiliger Film.

Erst mal das Gute: Story, Effekte, Inszenierung, Figuren – alles ok, wie gewohnt. Teilweise gibt es schöne Momente, selten wird es lustig, insgesamt ist der Film eher imposant ausgelegt.

Und die Szene, die die Schlussszene hätte sein sollen – Luke vor den Walkern – das ist Augenschmaus vom Feinsten.

Das Schlechte: nichts zündet so richtig. Alles ist egal, Alles ist wie gewohnt. Keine neue Idee stört den Film, die Geschichte wurde schon zigmal erzählt. Besser.

Was ist aus den interessanten Figuren geworden? Abziehbilder ihrer selbst, das fängt bei Luke an und zieht sich leider über Rey und Kylo Ren bis zu allen anderen Figuren durch. Keine Entwicklung, keine richtigen Rollen, nichts wird auserzählt oder spannend gemacht. Rey darf rumlaufen, wütend seni und das wars. Man muss doch nicht die Fehler der ersten Trilogie wiederholen, in denen Luke ein ähnliches, dennoch besseres Schicksal erlitt.

Und so sitzt man in einem beeindruckenden Film, langweilt sich, wird aber gleichzeitig recht gut unterhalten. Ein seltsames Erlebnis.

Und: der Film hätte mit der Luke-Walker-Szene enden sollen (eigentlich müssen!)

Fazit: nicht schlecht, mehr leider auch nicht.

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