Kritik: Spectre

Spectre – der wahrscheinlich letzte Bond mit Daniel Craig – was für eine Enttäuschung.

Dabei fing der Film mit einer richtig guten Szene an, für Bond innovativ gedreht in einer Einstellung von der Straße bis zur Zerstörung eines Hauses. Ab da ging es bergab mit eingesprenkelten genialen Szenen.

So waren einige Setpieces erstaunlich gut und verströmten den Glanz eines Bond-Films, z.B. in der Wüste am Bahnhof.

Der Hauptteil des Films drehte sich aber leider um eine an den Haaren herbeigezogene, verwirrte, schlecht geschrieben Geschichte, die jegliche Logik vermissen ließ, nicht nur in der äußeren Welt, sondern auch in der inneren Welt des Films.

Dazu geniale Schauspieler, die für sinnloseste Szenen verheizt wurden, allen voran Christopher Waltz, aber was war das für eine creepy-eklige Szene mit Monica Bellucci?

Dazu kamen starke Probleme, den Film über die Zeit zu bringen, Füllszenen, Langeweile, dann wieder Over-the-top-Action, die nicht passte.

Nein, das war ein unwürdiger Abgang für Craig, der bei aller Kritik an seiner Interpretation der Rolle nicht der schlechteste Bond war.

Fazit: richtig schlecht, aber so richtig.

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