Kritik: Rush Hour 3

Rush Hour 3, der letzte(?) Teil der durchaus erfolgreichen, wenngleich qualitativ eher mäßigen Rush-Hour-Reihe.

Ein erstaunlich lustiger Film, der in seinen guten Momenten richtig gute Gags zu zeigen weiß, die hintergründig sind und deren Pointen genau ins Schwarze treffen. Leider wechseln sich diese Szenen mit anderen ab, die so albern sind, dass man sich vor Fremdschämen im Kinosessel verkriechen möchte.

Dazu Kinobesucher, die gerade bei den plattesten Stellen am lautesten Lachen und sich diese Witze mehrfach danach im Kinosessel erzählen, um den vollen Genuss zu haben.

Wenn das zu negativ klingt: ich habe mich amüsiert. In der gesamten Reihe fand ich diesen Film vom Witzpotential her am besten, die Action wirkt teilweise gut, teilweise arg bemüht. Sind halt nicht mehr die Jüngsten. Wenngleich der Showdown in Ordnung ist.

Randbemerkungen: Chris Tucker ist dick geworden. Schauspieler sucht man in diesem Film vergebens. Die französische Polizei (Telefonbücher) und der französische Taxifahrer (“now I don’t know what it feels like to kill somebody for no reason”) sind einfach gut.

Fazit: reicht für einen vergnüglichen Abend gut aus.

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