Kritik: Rammstein: Paris

Ein Konzertfilm über das Paris-Konzert von Rammstein vom März 2012. Das Konzert war Teil der “Made in Germany 1995–2011”-Tour, wir hatten das Konzert in der O2-World gesehen. Habe ich nicht drüber geschrieben, war aber eines der besten Konzerte von Rammstein und überhaupt, die ich gesehen habe. Eine Band mit einem Riesen-Ego, die ein Konzert spielen über mehrere Bühnen, mit Pausen dazwischen, genialen Einfällen, Brücken über die Bühne, peitschenden Bandmitgliedern, “Mann gegen Mann”, was soll ich sagen – schaut es Euch selbst an.

Dafür ist der Film gut geeignet, ist natürlich nicht so gut wie live, aber Regisseur Akerlund hat sich halbwegs zurückgehalten mit Extremschnitten und Nachverfremdung, so dass man sich das Konzert gut ansehen kann. Es hilft natürlich, wenn man laut machen kann. Und eine große Leinwand hat.

Daher waren wir im Zoo-Palast, um das Atmos-Kino mal auszureizen. Das Kino selbst war eine eher zwiespältige Erfahrung. Einerseits große Leinwand, guter Sound. Andererseits offene Türen mit viel Nebenlicht und undisziplinierten Ordnern. Wir waren danach nicht noch mal in diesem Kino.

Fazit: sehr guter Konzertfilm eines denkwürdigen Konzerts.

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