Kritik: O Reino Proibido

Das verbotene Königreich (The Forbidden Kingdom), so wird der neue Jackie-Chan/Jet-Li-Film wohl heißen, wenn/falls er in D veröffentlicht wird. Wir konnten eine der letzten Vorstellungen in Portugal besuchen, hier läuft der Film seit Mitte Mai.

Die Geschichte ist schnell erzählt: Gut gegen Böse in exotischem Ambiente. Es gibt einen unscheinbaren aber nicht ganz unsympathischen Hauptheld zu sehen. Jackie Chan darf Drunken-Stil vorführen und diverse andere Stile. Jet Li sieht alt aus, darf aber auch einiges zeigen, beide kämpfen gegeneinander – eindeutig der Höhepunkt des Films. Eine schöne Asiatin (die wohl Amerikanerin ist) fehlt auch nicht, alles züchtig, humorvoll, leicht und schnell erzählt. Selbst alte Bekannte des Kung-Fu-Films, die lustige Lernphase des Schülers (Junge, Du willst doch noch Kinder kriegen!) wurde integriert.

Es gab drei Mankos am Film: zum einen war die Leinwand nicht gerade, der Film daher teilweise unscharf, zum anderen können weder Jackie Chan noch Jet Li gut Englisch sprechen, Jet Li ist völlig unverständlich. Drittens setzt der Film sehr plakativ auf Gewalt als Problemlösung (ok, das von mir klingt seltsam, ich bin gerade von Koontz’ Odd-Geschichten etwas sensibilisiert).

Fazit: leichte Kost, ordentlich gemacht.

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