Kritik: Meuchelbeck

Es kommt ja äußerst selten vor, dass ich deutsche Fernsehserien schaue, ich bin da, glaube ich, ein gebranntes Tatort-Lindenstraße-Pumuckel-Kind – schreckliche Serien.

Und da schalte ich zufällig in Meuchelbeck ein, weil Akame Ga Kill noch auf sich warten ließ. Und dann nehme ich das Anime auf, um bei Meuchelbeck zu bleiben. Das geschieht sehr, sehr selten.

Worum geht es? Ein Vater (Markus) zieht mit seiner Tochter (Sarah) zurück nach Meuchelbeck in die Pension seiner Eltern, die von seiner Schwester Mechthild betrieben wird. Und dann holt ihn seine Vergangenheit (Freundin) ein, Morde geschehen, Leute werden unter Drogen gesetzt, Gemüse wird geerntet, Pfarrer auf die Straße gelegt, Jesus tritt auf. 6 Folgen lang.

Man kann es kaum beschreiben, die Geschichte ist schon grandios, die Inszenierung ist aber überragend. Die Schauspieler, das Setting, Kamera, die Schauspieler, die Geschichte, die kleinen und großen Anspielungen, die Schauspieler…

Und Frauke. Oliver Schmidtkowsky. Der Pfarrer. Mechthild!

Ich gerate ins Schwärmen. Das Ende war mir zwar zu … nett? inkonsequent? unvollständig? Weiß nicht. Aber egal, das macht die Serie nicht schlechter.

Fazit: unbedingt anschauen. So sollte Fernsehen aussehen.

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