Kritik: Full Metal Village – Ein Heimatfilm

Ein Film über das Dorf Wacken, das alljährlich mit einem riesigen Metalfestival konfrontiert wird. Gezeigt wird das Leben und die Gednaken der Dorfbewohner, weniger über das Festival, mehr über das Leben an sich.

Sehr interessant gedreht, obwohl kaum Metal vorkommt, das Konzert selbst nimmt vielleicht 20 Minuten Zeit in Anspruch, der Rest ist Dorfleben und Lebensweisheiten.

Trotzdem langweilt man sich nicht, die Regisseurin hat ein sehr gutes Gespür für Situationen und Komik, aber auch für ernste Momente, ohne in Pathos oder Kitsch abzugleiten.

Wer den Film sehen kann, sollte dies tun.

Nachtrag: Wir waren natürlich im Klischeekino. Erst mal war es unglaublich voll. Das hat man davon, wenn man 20 Uhr geht. Dann fand ich 6 Euro für den Kinotag nicht gerade billig. Rechts vor uns saßen Leute, die den alten Gag brachten, nach der Werbung “Film vorbei, wir können nach Hause gehen” zu sagen. Hinter uns waren drei Idioten, die ungelogen keine 10 Sekungen ruhig sein konnten. Wenn ihnen nichts einfiel, haben Sie die Geräusche des Films nachgemacht oder Texte auf der Leinwand vorgelesen. Nicht noch einmal!

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