Kritik: FFF – Parasyte Part 1

2015-08_FFF 2015-08-10_Parasyte-Part-1Der zweite Film im Rahmen des FFF: Parasyte Part 1.

Parasiten “überfallen” die Welt, nisten sich in den Gehirnen von Menschen ein und fangen an, die Weltherrschaft anzustreben. Außerdem ernähren sie sich von Menschen.

Nur Shinichi hat Glück gehabt, sein Parasit ist nur in der Hand gelandet und arbeitet von dort aus. Lernen, kämpfen, verstehen – alles, um zu überleben.

Wie es bei japanischen Filmen so oft ist: anfangs ist alles gut/böse, ordentlich verteilt. Dann kommt leise Kritik, einige Figuren fallen aus den erwarteten Mustern und schon hat man immer noch schwarz/weiß, allerdings mit vielen Figuren mit Grautönen. Klasse.

Zum Film: es fängt schon mal sehr splattrig mit Szenenapplaus an. Und über den Film gesehen geht es auch sehr hart weiter, allerdings unterbrochen von durchaus langen Szenen, die die Geschichte vorantreiben, und die Figuren nahbringen. Eine gelungene Mischung, nichts ist zu lang, nichts zu kurz.

Die Schauspieler haben mir gut gefallen, jeweils für die Rolle extrem gut gecastet, vor allem Shinichi ist stark. Und Migi, der Hand-Parasit, ist extrem sympathisch und gut gemacht. Wie auch die anderen Effekte ausnehmend gut sind. Und habe ich schon den hohen Splatteranteil erwähnt?

Ein bisschen erinnerte mich der Film an die Körperfresser (mit Donald Sutherland), er erzeugt eine ähnlich unangenehme Atmosphäre von Bedrohung. Vor allem die bösen Parasiten sind wirklich böse.

Fazit: ich bin hin und weg. So sollte ein FFF-Film sein.

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