Kritik: Dead in Tombstone

Dead in Tombstone mit dem wunderbaren Danny Trejo und dem immer mehr wie eine Wachpuppe aussehenden und dauernuschelnden Mickey Rourke ist ein Western um den Anführer einer Banditengang, die sich gegen ihn stellt, umbringt und der dann aus der Hölle zurückkommt, um die alten Kumpels umzubringen.

So weit so mehr oder weniger originell. Die Geschichte wird auch nicht komplizierter, der Film konzentriert sich auf wirklich coole Westernbilder mit wirklich coolen Zeitlupen von Stiefeln, Sporen, fliegenden Mänteln, laufenden Männern, kurz: visueller Fanservice vom Feinsten.

Leider können die Actionszenen da nicht ganz mithalten, insbesondere die zeitfüllenden Schießereien und Faustkämpfe sind eher schlecht gefilmt, im Making-Of sieht man noch, dass die eigentlich gut inszeniert sind. Wird leider im Film nicht eingefangen.

Und die Geschichte ist in ihrer Schlichtheit etwas zu schlicht. Insbesondere ist nicht klar, warum wer was tut, es ist einfach völlig wirr. Spannung kommt ebenfalls nicht auf. Niveau Boll in Sachen Geschichte und Schnitt.

Schauspielerisch geht der Film, in Ordnung, sehen wir einmal von Mickey Rourke ab. Es ist halt ein Film um Danny Trejo, da kann man nicht zu viel erwarten. Von Dina Meyers Rolle hätte ich mir etwas mehr erhofft – man kann nicht alles haben.

Insgesamt war der Film unterhaltsam, kein Meilenstein, nicht wirklich schlecht aber auch nicht gut. Mal sehen, wie der zweite Teil wird…

Fazit: meh.

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