Kritik: Chillerama

Apropos schöne Filme: ich bin noch nicht mit den FFF-Filmen komplett durch.

Heute: Chillerama.

Ein Episodenfilm, lose zusammengehalten durch die Geschichte eines Autokinos, dessen letzte Vorstellung anfängt. Dort werden drei und ein bisschen Filme gezeigt, dann gibt es eine Zombieeinlage im Autokino. Klasse.

Der erste Film: “Wadzilla” – ein Sperma, dass immer weiter wächst, bis es wie Godzilla über die Stadt “kommt” (sorry, der musste sein). War so lala, für mich der schwächste Teil des Films.

Danach “The Diary of Anne Frankenstein” – eine eigene Erzählung der Tagebuchgeschichte mit interessantem Hitler, der die perfekte Tötungsmaschine bauen will, und Eva Braun und einem Frankenstein. Für Deutsche besonders lustig, denn Hitler spricht etwas, was wie Deutsch klingt, dafür ordentlich Englisch untertitelt ist. Das Ganze in schwarz-weiß. Das Segment allein reicht schon als Grund, den Film zu sehen. Brillant.

Es folgt “I Was a Teenage Werebear”, ein Musical über schwule Werbärenrocker. Ebenfalls Klasse. Tränen gelacht.

Jetzt der gewöhnungsbedürftige Teil, bei dem ich die Augen teilweise schließen musste: Deathication. Ausscheidungshumor vom Schlimmsten. Zum Glück ist es nach ein paar Minuten vorbei.

Dann fängt der lustige Zombieteil im Autokino an.

Fazit: anschauen, nicht alles zündet, aber Joel David Moore als Hitler und Kristina Klebe als Eva Braun.

3 thoughts on “Kritik: Chillerama”

  1. Und wieder haben sich 4 Filmregisseure zusammen getan und einen wirklich sehenswerten Episoden-Horror geschaffen, der sich wahrlich gewachsen hat. Statt auf blutrünstigen Holzhammer-Terror zu setzen, werden in „Chillerama“ vordergründig die Lachmuskeln strapaziert, denn dieses muntere kleine Filmchen persifliert und parodiert auf überaus charmante Weise fast 80 Jahre Horrorfilmgeschichte. Dabei gestaltet sich das muntere Hommage-Raten als überaus erfrischend und wunderbar schrullig, dass man „Chillerama“ einfach dafür gern haben muss.
    Leider erlischt das recht hohe Gag-Feuerwerk nach den ersten drei Kurzgeschichten und mündet in einem recht idiotischen Abschluss, der sich mit derben Fäkal-Witzen und dreisten Sex-Schoten ein wenig selbst das Bein stellt. Schade. Trotzdem, absolut sehenswert und ein Muss für aufgeschlossene Filmfans! Die gesamten Review lest ihr hier:

    http://filmchecker.wordpress.com/2012/07/03/filmreview-chillerama-2011/

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