Kritik: Black Panther

Und noch ein Film, der mit Vorschusslorbeeren daherkam, wie sie nicht größer sein können: Black Panther. Und wieder ein Marvel-Held, der mir völlig unbekannt ist.

Black Panther, das ist der König von Wakanda, einem versteckten Land in Afrika, das technisch dem Rest der Erde überlegen ist, diese Überlegenheit aber versteckt, um sich nicht in die Weltgeschichte einmischen zu müssen. Diese Tradition wird vom männlichen Königshaus hochgehalten, während die Schwester der Panthers bevorzugen würde, wenn sich das Reich endlich auch mal zugunsten der schwarzen Menschen einsetzen würde. An sich ein oker Gedanke, der jedoch abgeschmettert wird. Bis der Bösewicht das Gleiche fordert wie die Frau und damit natürlich mehr Gehör findet. Nachdem er getötet wurde.

Ja, die Geschichte klingt komplizierter und schlechter als sie ist, der Film ist zunächst einmal ein wirklich guter Actionfilm mit sehr gelungenen Charakteren und kleinen (sehr kleinen) Mängeln in der Ausführung. Es gibt ein paar Verwirrungen, ein paar Irrungen, es gibt unglaublich gut aussehende Hauptcharaktere (vor allem der Böse – zum Zungeschnalzen). Leider gibt es auch ein paar Logikprobleme innerhalb des Films und auf den weißen Sidekick wurde leider auch nicht verzichtet, alles aber verschmerzbar.

Leider wurden auch die weiblichen Charaktere nicht so eingebunden, wie sie es verdient hätten, sie waren deutlich interessanter als der Panther.

Richtig gestört hat mich nur das Happy End, das reichlich unrealistisch daherkommt (ja ja, unrealistisch in einem Marvel-Film, ich weiß). Und die Abneigung gegen den Bösen, der sehr nachvollziehbare Gründe und das Recht auf seiner Seite hatte.

Fazit: ein sehr guter Film.

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47 − = 44