Kritik: Avengers: Infinity War

Jetzt der bisherige Höhepunkt des Marvel Cinematic Universe: Avengers: Infinity War. Alle bisherigen Filme stellten die Figuren vor, die in diesem Film mehr oder weniger wahllos auftreten und zur Hälfte umkommen. Da es einen Zeitstein gibt, gehe ich davon aus, dass die meisten der Helden überleben werden, daher machte ich mir da erst mal nicht so viele Sorgen.

Der Film hat die Herausforderung, eine umfassende Geschichte zu erzählen, so viele Superhelden wie möglich sinnvoll auftreten zu lassen und dabei plausibel zu machen, warum die ganzen Helden nicht gewinnen können (in Teil 1).

Schwierig. Und nur zum Teil gelungen.

Zunächst der Bösewicht: böse, ja, aber komplett aus dem Computer in “nicht gut”. Das zieht schon mal aus dem Film raus. Auch die Motivation von Thanos ist mehr als dünn und mit “unlogisch” nett umschrieben.

Dann die Helden: offensichtlich sorgt Thanos für Spontanverblödung bei Superhelden, anders lassen sich deren Aktionen nicht erklären. Hat schon was von Karl May, der Thanos.

Unabhängig davon sind die Einsätze der Helden qualitativ sehr unterschiedlich: gut die Guardians, Captain America, Doctor Strange, Iron Man. Schlecht: die Guardians, Iron Man, Spiderman, Black Panther, Black Widow, Thor. Ganz schlecht: der Hulk. Mittelmäßig: die anderen.

Tricktechnisch kann man dem Film nichts vorwerfen, das ist schon State of the Art.

Fazit: unterhaltsam mit vielen Schwächen, eher meh.

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