Kritik: Atomic Blonde

Atomic Blonde erzählt die Geschichte einer Agentin, gespielt von Charlize Theron, während der Wende in Berlin. Wobei “erzählt die Geschichte” etwas hochgegriffen ist, es geht um eine konkrete Mission, die sie ausführen soll.

Dabei gibt es Verwicklungen, Interaktion mit anderen Agenten, die im Fall von russischen Agenten auch etwas gewalthaltiger ausfallen kann. Erzählt wird eine 08/15-Geschichte mit “üblichen” Verwicklungen, da habe ich schon besseres und schlechteres gesehen. Die Erzählweise ist dabei leider etwas konfus und verspricht mehr, als die Geschichte dann halten kann.

Handlungsort ist Berlin, Deutsch kann hier leider gar keiner sprechen. Dabei waren deutsche Schauspieler am Set, die man mal zu Worten und Aussprache hätte fragen können.

So viel zur Kritik, zu den positiven Dingen: die Idee, die Geschichte in Rückblenden zu erzählen passt zum Film und ist gelungen. Vor allem die Überblendungen der Ebenen kann gefallen.

Dazu die Musik. Die Musik! Passt wie Faust aufs Auge, schöne Lieder der 80er, dabei nicht klischeehaft eingesetzt (wie z.B. in Suicide Squad). Immer, wenn die Handlung stockt, holt es die Musik wieder heraus.

Die Schauspieler agieren ok, sind halt alles gute Schauspieler oder in kleineren Rollen eingesetzt, die zu den Fähigkeiten passen.

Nicht zu vergessen: die Action. Wenn es denn endlich mal zur Sache geht, dann ordentlich. Richtig ordentlich. Alsoa ußergewöhnlich ordentlich.

Fazit: guter Film mit Verbesserungspotential und einige herausragenden Szenen.

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