Domme

Die Gemeinde Domme ist eine Bastide und eins der schönsten Dörfer Frankreichs und ich hab meinen Wanderstock dort vergessen.

Eine Bastide ist ein geplantes und in einem Zug erbautes Dorf (im Gegensatz zu gewachsenen Dorfstrukturen) aus dem Mittelalter, in dem Fall von 1283. Bastiden sind normalerweise rechtwinklig angelegt: Mauer draußen, Tore und Straßen, die rechtwinklig verlaufen. In Domme ist das aufgrund des Felsuntergrunds anders, die Linien verlaufen dem Felsen angemessen, trotzdem ist ein stark geometrischer Aufbau erkennbar.

Die Stadt wurde einmal von Protestanten 16 Jahre belagert, erobert, niedergebrannt und nach vier Jahren wieder an die Franzosen verkauft. Da stand dann nicht mehr viel.

Sehenswert sind neben dem Städtchen selbst die Grotte (Vorsicht, Kopf), sowie der Ausblick auf die Dordogne. Da sind drei Stunden schnell vertan und man hat viel Schönes gesehen.

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