Zwei Taxis

Es gibt die Stellen, die man kennt, und man sollte denken, ein Berufskraftfahrer sollte wissen, dass er beim Rechtsabbiegen die Kurve verengt und dass man da aufpassen muss, wenn schon ein Rad dort fährt. Wahrscheinlich weiß es das auch und es ist ihm einfach egal. Hannoversche Straße Ecke Philippstraße.

Und dann noch der Taxifahrer, der auf dem Radstreifen halten musste, weil Fahrgäste und so. Egal, wen er da behindert. Ausgerechnet auf der Invalidenstraße kurz vor der Sandkrugbrücke, wo man zum einen verschwenkt wird und zum anderen bei kleinstem Verlassen des Streifens gnadenlos weggehupt und eng überholt wird. Ja, egal, ob da eine Schlange an der nächsten roten Ampel ist.

Und wieder Taxifahrer

Stellt sich in der Oranienburger Straße Ecke Friedrichstraße so halb auf den Bereich, der für die Fahrräder freigehalten werden soll. Das ist übrigens ein Verhalten, das mehrheitlich von Berufskraftfahrern an den Tag gelegt wird.

Und wenn die Ampel auf grün springt und trotzdem vor ihm Fahrräder loswollen, fängt er an, wie wild zu hupen. Was für ein Idiot. Immerhin hat er niemanden umgefahren.

Taxi in Fahrradstraße

Das Taxi heute musste in der Linienstraße (Fahrradstraße) unbedingt ein Fahrrad eng überholen, unabhängig davon, dass ihm eine Menge Fahrräder entgegenkamen. Nur, um dann wieder hinter einem Fahrrad herzufahren.

Viel Aufregung, viel Gedränge und Enge auf allen Seiten, sehr wenig Ertrag.

Ort. Linienstraße zwischen Tucholsky- und Kleine Hamburger Straße

Kennzeichen: B-BG 5…

Mal wieder wild

Eigentlich wollte ich entspannt was zu Babymetal schreiben, aber heute früh war es mal wieder wild.

  • Landsberger Allee/Danziger Straße: Transporter schaut nicht beim Rechtsabbiegen
  • Mollstraße/Otto-Braun-Straße: blauer VW B-BO 80.. rast von der Rechtsabbiegerspur geradeaus, egal, ob man da als Rad fährt.
  • Linienstraße (Fahrradstraße): das Taxi, das betont langsam an einem parkenden Auto vorbeifährt, so dass alle Radfahrer_innen absteigen müssen
  • Linienstraße/Gormannstraße: Transporter, dem Vorfahrtsregeln komplett egal sind
  • Linienstraße/Oranienburger Straße: Taxi, das allen im Weg steht, manche steigen ab, manche fahren in Kurven drumrum
  • Oranienburger Straße/Friedrichstraße: Taxi, das trotz der Haltelinien den Bereich für die Fahrräder besetzt
  • Oranienburger Straße/Friedrichstraße: Transporter, der möglichst eng an Fahrrädern vorbei oder auf sie auffährt (darauf angesprochen bin ich ein “blödes Arschloch”)
  • Friedrichstraße/Hannoversche Straße: Autos, die die Kreuzung komplett zustellen (schon seit zwei Wochen), weil der Verkehr einfach nicht mehr abfließt
  • ich, der ich in der Baustelle am Hauptbahnhof mal wieder viel zu eng an den Fußgängern vorbeifahre
  • Kaiserin-Augusta-Allee: BSR-Fahrer, der keine seitlichen Abstand einhalten muss

Aber die Fahrrad-Rambos…

Taxi und Bus – Berufskraftfahrer

Zuerst ein Taxi, dass auf der Gertraudenstraße unbedingt auf der Busspur fahren wollte. Dort war aber eine durchgängige Fahrradschlange, da war kein Vorbeikommen. Das hält ein Taxi natürlich nicht davon ab, trotzdem reinzufahren, dann nicht voranzukommen und alle zu blockieren, die schneller gewesen wären. Und natürlich die Fahrräder ordentlich zu bedrängen, wenn da mehr als 20 Zentimeter Platz waren, was das viel.

Danach der Bus, der hinter der Moltkebrücke einfach bei Rot nach rechts abbog. Also bei Rot, das schon mindestens zehn Sekunden rot war, Fußgängerüberweg schon längst grün, Gegenverkehr vorhanden etc. War ihm aber egal.

Berufskraftfahrer halt.

Taxi auf dem Radstreifen

Zeit: 19.05.2015, gegen 9:00 Uhr

Ort: Berlin, Spittelmarkt, OSM

Taxi: Kennzeichen bekannt

Was war: Eine dreispurige Straße: das Taxi muss auf den Radstreifen fahren, bis es sich festfährt, so breit ist der dann doch nicht. Jetzt können keine Fahrräder mehr vorbei. Ist dem Taxifahrer völlig egal. Hat 10 Meter (mehr waren es nicht) gut gemacht.

Schwere des Vorfalls: nervig, gefährdend

Was ist besonders schlecht: Radstreifen sind etwas, das Taxifahrer ganz selbstverständlich blockieren dürfen, Aber fahr mal auf der Busspur mit dem Rad…

Auf dem Radweg

Zeit: 06.05.2015, gegen 9:05 Uhr

Ort: Berlin, Invalidenstraße, OSM

Taxi: Kennzeichen bekannt

Was war: Vor dem Motel One sind keine Stellplätze, da kann man sich prima auf den Radweg stellen, stört ja keinen.

Schwere des Vorfalls: nervig, gefährdend

Was ist besonders schlecht: Die Dreistigkeit, mit der nicht auf der Straße gewartet wird, weil dort würde ja “der Verkehr” behindert.

Auf dem Radstreifen

Zeit: 30.04.2015, gegen 9:00 Uhr

Ort: Berlin, Oranienburger Straße, OSM

2 Taxis: Kennzeichen bekannt

Was war: Zwei Taxifahrer brauchen sich nicht hinter allen Autos anstellen, sondern fahren auf dem Radstreifen vorbei. Dort sind natürlich Radfahrer, die dann gnadenlos weggehupt werden. Der vordere Fahrer fuhr dann bei Rot. Das Ganze ist für den hinteren Taxifahrer so lustig, dass er uns die ganze Zeit blöde anlacht.

Schwere des Vorfalls: nervig, gefährdend

Was ist besonders schlecht: Taxis sind so wichtig, dass sie nicht mit den normalen Autos warten müssen. Und Radfahrer gehören weggehupt.