Rotsünder

Radfahrer sind ja sowieso die Pest.
Aber was an Autofahrern in letzter Zeit bei Rot fährt…

Zum Beispiel Strausberger Platz, hier fahren Autos vom Platzd er Vereinten Nationen kommend auf dem Radstreifen vor auf die Rechtsabbiegerspur (soweit, so ok). Dort fahren sie dann wegen des grünen Pfeils auf die Kreuzung, biegen aber nicht ab, sondern fahren geradeaus.

Oder gestern (1): die Ampel ist rot, alle halten. Danach fährt das zweite Auto am vorderen vorbei und biegt ab. Mindestens drei bis fünf Sekunden rot.

Oder gestern (2): Ampel schaltet auf rot, drei(!) Autos fahren noch durch.

Und Berufsverkehr ist noch schlimmer.

(archivierter Beitrag aus rauhesitten.blog.de)

Meldungen en masse

Mal eine Sammlung von Pressemitteilungen der letzten Tage, erschreckend viel Alkohol im Spiel.

Na, bei 125 Euro und 3 Punkten wird der das doch nicht noch einmal machen…
http://www.berlin.de/polizei/presse-fahndung/archiv/40917/index.html

Überladenen Transporter angehalten
Völlig überladen war am vergangenen Sonnabend ein Klein-Lkw, den Beamte der Autobahnpolizei auf der Stadtautobahn bemerkt und angehalten hatten. Der 23-jährige Fahrer aus Neukölln des “VW” fiel den aufmerksamen Kollegen am Spandauer Damm auf, weil die Reifen sehr stark ausgebeult waren und das Fahrzeug keinerlei Federung mehr hatte. Bei der anschließenden Kontrolle stellten sie auf der Ladefläche des
3,5-Tonners mehrere gefüllte und bis zum Dach gestapelte Wodka- und Sektkartons fest.
Die anschließende Wägung des Fahrzeuges ergab eine Überladung von 56 Prozent. Den jungen Mann erwarten jetzt drei Punkte in Flensburg und wenigstens 125,- Euro Bußgeld. Erst nachdem die Kartons umgeladen waren, durfte er seine Fahrt fortsetzen.

http://www.berlin.de/polizei/presse-fahndung/archiv/40868/index.html

Unfallflucht – Fußgänger verletzt
Ein 20-jähriger Mann aus Lichtenberg ist gestern gegen 22 Uhr 40 von einem roten “Opel” erfasst worden, als er die Schulze-Boysen-Straße im selben Bezirk überquerte. Der Mann stürzte auf die Motorhaube und schlug mit seinem Kopf gegen die Frontscheibe. Er wird mit Kopfverletzungen und einer Fraktur des Sprunggelenkes im Krankenhaus behandelt.
Der unbekannt gebliebene Fahrer flüchtete nach dem Zusammenprall ohne anzuhalten. Polizisten fanden das Fahrzeug kurze Zeit später mit Unfallspuren in der Pfarrstraße geparkt und stellten den Wagen sicher. Der Unfalldienst der Direktion 6 ermittelt.

http://www.berlin.de/polizei/presse-fahndung/archiv/40675/index.html

Radfahrer schwer verletzt
Prellungen im Brustbereich und Verletzungen an der linken Schulter erlitt gestern Abend ein 53-jähriger Radfahrer durch den Zusammenstoß mit einer Autotür. Der Weddinger fuhr gegen 18 Uhr 20 die Müllerstraße im selben Ortsteil entlang und war gerade im Begriff, rechts an einem haltenden Pkw vorbeizufahren, als eine 28-jährige Insassin ohne sich umzuschauen die Beifahrertür aufstieß. Der überraschte Radfahrer stürzte zu Boden und wurde durch die Feuerwehr zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

http://www.berlin.de/polizei/presse-fahndung/archiv/40490/index.html

Betrunkener fuhr gegen Einsatzwagen – Zwei Leichtverletzte
Ausgerechnet gegen einen Einsatzwagen der Polizei prallte heute früh ein 35-jähriger Reinickendorfer bei einem Verkehrsunfall in Hohenschönhausen.
Gegen 0 Uhr 50 war der Mann in seinem “Daimler Chrysler” auf der Darßer Straße in Richtung Norden unterwegs. Vermutlich in Folge zu hoher Geschwindigkeit verlor er in Höhe des Graaler Wegs die Herrschaft über den Wagen, fuhr über die Mittelinsel und stieß gegen den Einsatzwagen. Die beiden Polizistinnen wollten Erste Hilfe leisten und bemerkten eine Alkoholfahne bei dem 35-Jährigen. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von mehr als 1,8 Promille. Nach einer Blutentnahme wurde er wieder entlassen, sein Führerschein wurde beschlagnahmt.
Die beiden Beamtinnen klagten über Schmerzen an Nacken und Schulter. Sie wurden ambulant in einem Krankenhaus behandelt und traten danach vom Dienst ab. Der Sachschaden an den beiden Fahrzeugen beträgt etwa 18.000 Euro. Da aus dem “Daimler Chrysler” Öl ausgetreten war, musste die Feuerwehr etwa auf 300 Quadratmetern Ölbindemittel verstreuen.

http://www.berlin.de/polizei/presse-fahndung/archiv/40489/index.html

Mit Omas Auto unterwegs
Keine gute Idee hatte gestern Abend ein 15-jähriger Jugendlicher aus Köpenick, als er Großmutters Autoschlüssel aus der Schublade nahm, um eine Spritztour mit ihrem Wagen zu machen. Gegen 22 bemerkte ein Zeuge in der Klafterzeile in Köpenick, wie ein “Ford” von der Glottertaler Straße aus in ein Wäldchen fuhr und kurze Zeit später wieder zurück kam. Dabei prallte der 15-jährige Fahrer mit dem “Leihwagen” gegen einen geparkten “Escort” und schob diesen in einen dort stehenden Container. Während der Jugendliche unverletzt blieb, erlitt sein 19-jähriger Beifahrer eine Kopfplatzwunde, wegen der er zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus kam. An beiden Fahrzeugen und am Container entstand ein Sachschaden von etwa 11.000 Euro.

http://www.berlin.de/polizei/presse-fahndung/archiv/40485/index.html

Verkehrsunfall
Bei einem Unfall in Kreuzberg ist heute früh eine 36-jährige Radfahrerin verletzt worden. Ein 27-jähriger Autofahrer hatte sie übersehen, als er gegen 04 Uhr in der Wiener Straße losfuhr und sich in den Fließverkehr einordnen wollte. Beim Zusammenstoß stürzte die Frau aus Prenzlauer Berg und erlitt Gesichtsverletzungen. Sie kam in ein Krankenhaus. Nach ersten Feststellungen war der Autofahrer angetrunken.

http://www.berlin.de/polizei/presse-fahndung/archiv/40287/index.html

Kind angefahren
Ein elfjähriger Radfahrer aus Grunewald wurde gestern Nachmittag gegen 16 Uhr 20 im selben Ortsteil von dem Auto einer 23-Jährigen aus Wilmersdorf erfasst und schwer verletzt. Der Elfjährige fuhr mit seinem Fahrrad auf dem Gehweg der Bettinastraße in Richtung Fontanestraße. An einer Grundstücksausfahrt stieß er mit dem Pkw “VW” zusammen. Das Kind kam mit Kopf- und Gliederschmerzen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus.

http://www.berlin.de/polizei/presse-fahndung/archiv/40263/index.html

Kradfahrer starb bei Unfall
Bei einem Verkehrsunfall in Pankow erlitt heute früh ein Kradfahrer lebensgefährliche Verletzungen, an denen er gegen 11 Uhr 30 im Krankenhaus starb. Gegen 6 Uhr 20 wollte eine 46-jährige Autofahrerin aus der Marienstraße nach links in die Pasewalker Straße einbiegen. Sie übersah dabei den 41-jährigen Kradfahrer, der gerade die Pasewalker Straße stadteinwärts befuhr. Es kam zu einem Zusammenstoß. Die Autofahrerin wurde leicht verletzt und im Krankenhaus ambulant behandelt.

http://www.berlin.de/polizei/presse-fahndung/archiv/40229/index.html

Verkehrsunfall
Schwere Verletzungen erlitt gestern Abend ein 39-jähriger Motorradfahrer bei einem Verkehrsunfall in Friedenau. Der Niedersachse war gegen 22 Uhr 15 mit seiner “Kawasaki” in der Bundesallee unterwegs, als ein 38-jähriger Friedenauer mit seinem “Mercedes” aus der Handjerystraße in die Bundesallee fuhr und dabei dem Krad die Vorfahrt nahm. Nach dem Zusammenstoß flüchtete der Autofahrer zunächst. Polizeibeamte nahmen den Angetrunkenen kurz darauf in seiner nahegelegenen Wohnung fest und brachten ihn zur Blutentnahme. Der Kradfahrer kam mit schweren Armverletzungen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus.

http://www.berlin.de/polizei/presse-fahndung/archiv/40187/index.html

Betrunkener Autofahrer leistete Widerstand
Wegen überhöhter Geschwindigkeit hat heute früh gegen 0 Uhr 35 eine Zivilstreife einen betrunkenen Autofahrer ertappt. Der 38-jährige Mann aus Pankow fuhr viel zu schnell in der Tempo-30-Zone des Pölnitzweges in der Nähe seiner Wohnung. Während der Überprüfung des Beschuldigten wurde Alkoholgeruch bemerkt. Eine Atemalkoholmessung bestätigte den Verdacht. Da er keine Dokumente mit sich führte, sind diese in seiner Wohnung überprüft worden. Danach sollte er zwecks Blutprobe zur Gefangenensammelstelle gebracht werden. Er leistete jedoch heftigen Widerstand. Den Beamten gelang es dennoch, dem Beschuldigten die Handfesseln anzulegen und ihn mitzunehmen. Nach erfolgter Blutentnahme und Beschlagnahme des Führerscheines wurde er entlassen.

http://www.berlin.de/polizei/presse-fahndung/archiv/40076/index.html

Radfahrerin schwer verletzt
Schwere Verletzungen erlitt gestern Abend eine 39-jährige Radfahrerin bei einem Angriff in Reinickendorf. Die Frau aus dem selben Bezirk war gegen 21 Uhr mit ihrem Fahrrad in der Gorkistraße unterwegs, als sie in Höhe der Bollestraße ohne ersichtlichen Grund von einem 19-jährigen Reinickendorfer vom Rad geschubst wurde. Die 39-Jährige stürzte auf die Fahrbahn und zog sich einen offenen Unterarmbruch zu. Als Passanten der Frau zur Hilfe kommen wollten, beleidigte und bedrohte sie der Täter. Kurz darauf nahmen Polizeibeamte den Mann, der bereits als Gewalttäter bekannt ist, in der Nähe des Tatortes fest. Zur Verhinderung weiterer Angriffe ordneten die Beamten einen Anschlussgewahrsam bis zum Ende der vergangenen Nacht an. Die Frau kam zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus und musste sofort operiert werden.

(archivierter Beitrag aus rauhesitten.blog.de)

Noch ein dickes Ding

Es hört ja gar nicht mehr auf:
http://www.an-online.de/sixcms/detail.php?id=706246&template=an_detail_lino_alt

Aus Wut: 66-Jähriger fuhr Kurier einfach um
[…]Der verärgerte Anwohner gab der Polizei gegenüber an, dass er sich seit längerer Zeit über die Verkehrssituation in der Fußgängerzone Augustinerstraße errege. Deshalb habe er den Auslieferungsfahrer, der ihm den Rücken zuwandte und somit den Weg versperrte, umgefahren.[…]

(archivierter Beitrag aus rauhesitten.blog.de)

Wochenendauslese

Am Wochenende sind wir 600 km über Autobahnen und etwas Stadtverkehr gefahren. Auf den Autobahnen geht es rauh zu, Freitag abend ist es zwar ruhig, Sonntag abend aber nicht. Da ist es egal, ob man im 120er Bereich mit 130 jemanden überholt und sofort wieder einschert: Auffahren und Lichthupe kriegt man immer.
Man ist auch nie der Schnellste, wenn man sich an Geschwindigkeitsbeschränkungen hält.

Dafür ist Autofahren in Hannover entspannt, ruhige Menschen, die einen auch mal reinlassen, ganz anders als in Berlin. Hier ist ein Auto an der Ecke Warschauer Straße/ Karl-Marx-Allee bei grün für Radfahrer rechts abgebogen, als es abgebogen war, schaltete dann auch die Autoampel auf grün. Seltsam.

Zähler: 4 Autos bei Rot, zwei Radfahrer

(archivierter Beitrag aus rauhesitten.blog.de)

Eine Woche Urlaub mit Schnee

Zum Glück mußten wir nur in den Harz fahren und konnten dort bei widriger Witterung das Auto stehen lassen. Hotel Habichtstein ist sehr empfehlenswert und es gibt reichlich zu essen.

Auf der Rückfahrt wurde ich geblitzt, natürlich völlig unschuldig 🙂 Dafür fuhren die Autos trotz des seltsamen Wetters schön nah auf. Warum auch nicht. Ein Auto war besonders schlau: die rechte Spur wurde gesperrt, fuhr er also auf die linke (nicht die mittlere) und bremste dort aus vollem Lauf (130) auf 80 ab. Und wunderte sich über meine Lichthupe.

Sonnabend war Schnee satt in Hannover, die CeBit besuchten wir per Bahn, abends wollten wir zurückfahren, brachen diese Fahrt aber ab, es war einfach zu glatt. Dafür ging es am Sonntag gut, wenngleich auch bei schönem Wetter und leerer Autobahn Drängler immer unterwegs sind.

(archivierter Beitrag aus rauhesitten.blog.de)

Schnee und Glätte

Gestern hat es wieder schön mit Schneien angefangen, ich mußte mit dem Auto raus zu einem Punktspiel. Also bin ich 15 Minuten früher losgefahren und voila: hat alles gut geklappt, wenn es mir zu glatt wurde, fuhr ich langsamer – kein Problem.

Erstaunlicherweise dachten anscheinend recht viele Leute so, denn im Gegensatz zu sonstigen Erlebnissen waren die Autofahrer, die ich traf, vorsichtig.

Im Radio hörte ich dann davon, daß andere nicht so vorsichtig waren, folgende Idee: wer einen Unfall verschuldet, bei dem jemand stirbt: Führerschein für immer weg. Wer einen Unfall verschuldet, bei dem jemand verletzt wird: mindestens ein jahr Zwangspause. Und natürlich einkommensabhängige Bußgelder mit Mindestbetrag.

(archivierter Beitrag aus rauhesitten.blog.de vom 10.02.2006)

Wochenendauslese

Manche Autofahrer sind seltsam aggressiv. Da meinte einer, beim Linksabbiegen die Fußgänger anhupen zu müssen, die bei grün über die Krezuung gingen, ihm anscheinend nicht schnell genug. Die fünf Sekunden, die er dadurch verloren hat, machte er danach durch schnelles Fahren (ca. 70-80 km/h in der Stadt) wieder wett, um an der roten Ampel ja als Erster zu stehen.

Ansonsten ein ruhiges Wochenende, ich habe wieder mal vergessen, daß unser Tankdeckel rechts statt links ist und neue Autos kosten eine Menge Geld.

Zähler: 1 Auto zu schnell und falscher Hupgebrauch

(archivierter Beitrag aus rauhesitten.blog.de vom 06.02.2006)

Einfach bei Rot

Anscheinend denken viele Autofahrer, daß der grüne Pfeil (leuchtend) auch dann noch gilt, wenn er ausgeschaltet wurde. So zumindestens zwei gestern (der letzte nach ca. 6 Sekunden, da kam der Gegenverkehr schon).

Außerdem schnitt heute früh ein Autofahrer beim Abbiegen schön kurz vor mir vorbei. Aber ich hab’ ja gehalten. Interessant auch ein Tiefergelegter, der auf der vierten Spur auf ca. 80 km/h beschleunigte, dann ein Polizeiauto sah, abbremste und quer über alle Fahrspuren nach rechts abbog.

Zähler: 2 Autos bei Rot, 1 mit zu hoher Geschwindigkeit

(archivierter Beitrag aus rauhesitten.blog.de vom 01.02.2006)

Wochenendauslese

Am Wochenende durfte ich mal wieder Autobahn fahren. Das ist je eher ein Erlebnis als entspannt, obwohl richtig gefährliche Aktionen erstaunlicherweise ausblieben.

Ärgerlich sind trotzdem die Leute, die auf eine Autobahn auffahren und dann sofort ihren Vordermann überholen. Glücklicherweise fuhr ich nur 140 km/h, so daß ich bremsen konnte.

Ebenfalls ärgerlich: Leute, die auf der Landstraße 60 km/h fahren, wenn 100 km/h erlaubt ist. Und mal wieder ein Radfahrer, der so blöd gefahren ist, daß selbst ich mir ein Knurren nicht verkneifen konnte.

Für den Zähler: 3 Autos mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit, 1 Auto mit mißachteter Vorfahrt.

(archivierter Beitrag aus rauhesitten.blog.de vom 30.01.2006)