Plitvicer Seen

Das Wetter wechselt schnell an den Plitvicer Seen, erst trocken, dann starker Regen, dann wieder trocken mit etwas Sonne, dann Regen, dann Sonne, dann starker Regen, dann Sonne mit Regen.

Die Seen und die Natur sind unglaublich grün. Und die Leute erstaunlich ordentlich. Und das Gelände sehr gut ausgeschildert sowie Bus- und Boottransport sehr gut organisiert. Nur halt das Wetter…

Barac-Höhle

Die Barac-Höhle (mit Strich über dem c, den WordPress nicht kann) liegt in der Nähe der Plitvicer Seen, hat riesige Bärenskelette, ebenfalls riesige Stalaktiten, -miten und -naten, einen netten Führer, einen riesigen Fledermausguanohaufen und vereinzelte Fledermäuse. Die Stalaktiten sind teilweise abgebrochen – Erdbeben und Krieg.

Apropos Krieg: warum sich das die Leute wieder zurückwünschen – es ist ein Rätsel. Genau wie Grenzen, Minderheitenhass und Gewalt.

Zagreb – Laufen und Radfahren: na ja

Zagreb ist sehr befahren, selbst auf der Haupteinkaufsstraße brummt der Verkehr. Das schränkt Spaziergänge etwas ein, es gibt zwar reine Fußgängerzonen (die sich durch etwas weniger Autos auszeichnen), könnte gerne mehr sein.

Der Radverkehr wird auf den ohnehin schmalen Fußwegen geführt – das ist nicht schön. Und langsam.

Der Botanische Garten liegt zwischen einer Hauptverkehrsstraße und den Bahnhofsgleisen.

Sonst ist Zagreb eigentlich ganz in Ordnung. Und das Internet ist schnell und verfügbar.

Kranjska Gora im Wandel des Wetters

Nachts und vormittags Regen, nachmittags Sonne.

Der Vršic-Pass (mit Haken über dem c, das WordPress nicht kann) – der höchste slowenische Pass, wichtige Verbindung im ersten Weltkrieg. So wichtig, dass keine russischen Kriegsgefangenen gescheut wurden, die den Pass freihalten mussten. Bei einem Lawinenabgang starben mehr als 100 Zwangsarbeiter und 10 Aufseher – Grund genug, eine russische Kapelle zu bauen, die heute zu besichtigen ist.

Kranjska Gora

Als Skiort hat Kranjska Gora (wie alle Skigebiete) damit zu tun, den Leuten über den Sommer was zu bieten. Soweit wir das sehen können, klappt das mit Fahrradverleih und Wandern wohl gut. Werden wir morgen ausprobieren, wenn das Wetter mitspielt.

Die Fahrt verlief über die österreichisch-slowenische Grenze am Wurzenpass, zum einen ist es sehr angenehm, keine Grenzkontrollen mehr über sich ergehen lassen zu müssen, zum anderen gibt es ein offizielles Schild, dass dort das Beerensammeln nur für Befugte erlaubt ist. Österreicher – kannste Dir nicht ausdenken.

Kulturlandschaft Lednice-Valtice

Mit dem Unesco-Welterbe “Kulturlandschaft Lednice-Valtice” endete der Urlaub, kurz bevor es nach Berlin ging. Sowohl in Lednice als auch in Valtice stehen zwei riesige Schlösser mit ebenso riesigen Gärten, verbunden durch eine sehr schöne Landschaft von Parks, Seen und Häusern.

Wir haben dort drei Stunden verbracht und uns vorgenommen, auf jeden Fall für zwei bis drei Tage wiederzukommen, bevorzugt in ein Hotel mit Fahrradverleih. Sehr schöne Gegend.

Die Fahrt durch Tschechien und Deutschland war dann so unglaublich entspannt: keine Angst mehr vor rasenden Rumänen im Dorf mit Überholverbot etc. Da merkt man erst einmal, wie unglaublich anstrengend das ist, dauernd unter äußerster Anspannung zu fahren.

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Nach Bratislava

Heute haben wir eine Dreiviertelstunde in der Grenzkontrolle gestanden. Das sind 45 Minuten. Das ist verlorene Lebenszeit.

Wer sich die Dinger ernsthaft wieder zurückwünscht, dem ist nicht zu helfen.

Genau wie ausländische Währungen. Kann man gut drauf verzichten.

Fotos von heute gibt es morgen, hier ist kein Upload möglich.