Kranjska Gora im Wandel des Wetters

Nachts und vormittags Regen, nachmittags Sonne.

Der Vršic-Pass (mit Haken über dem c, das WordPress nicht kann) – der höchste slowenische Pass, wichtige Verbindung im ersten Weltkrieg. So wichtig, dass keine russischen Kriegsgefangenen gescheut wurden, die den Pass freihalten mussten. Bei einem Lawinenabgang starben mehr als 100 Zwangsarbeiter und 10 Aufseher – Grund genug, eine russische Kapelle zu bauen, die heute zu besichtigen ist.

Kranjska Gora

Als Skiort hat Kranjska Gora (wie alle Skigebiete) damit zu tun, den Leuten über den Sommer was zu bieten. Soweit wir das sehen können, klappt das mit Fahrradverleih und Wandern wohl gut. Werden wir morgen ausprobieren, wenn das Wetter mitspielt.

Die Fahrt verlief über die österreichisch-slowenische Grenze am Wurzenpass, zum einen ist es sehr angenehm, keine Grenzkontrollen mehr über sich ergehen lassen zu müssen, zum anderen gibt es ein offizielles Schild, dass dort das Beerensammeln nur für Befugte erlaubt ist. Österreicher – kannste Dir nicht ausdenken.

Kulturlandschaft Lednice-Valtice

Mit dem Unesco-Welterbe “Kulturlandschaft Lednice-Valtice” endete der Urlaub, kurz bevor es nach Berlin ging. Sowohl in Lednice als auch in Valtice stehen zwei riesige Schlösser mit ebenso riesigen Gärten, verbunden durch eine sehr schöne Landschaft von Parks, Seen und Häusern.

Wir haben dort drei Stunden verbracht und uns vorgenommen, auf jeden Fall für zwei bis drei Tage wiederzukommen, bevorzugt in ein Hotel mit Fahrradverleih. Sehr schöne Gegend.

Die Fahrt durch Tschechien und Deutschland war dann so unglaublich entspannt: keine Angst mehr vor rasenden Rumänen im Dorf mit Überholverbot etc. Da merkt man erst einmal, wie unglaublich anstrengend das ist, dauernd unter äußerster Anspannung zu fahren.

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Nach Bratislava

Heute haben wir eine Dreiviertelstunde in der Grenzkontrolle gestanden. Das sind 45 Minuten. Das ist verlorene Lebenszeit.

Wer sich die Dinger ernsthaft wieder zurückwünscht, dem ist nicht zu helfen.

Genau wie ausländische Währungen. Kann man gut drauf verzichten.

Fotos von heute gibt es morgen, hier ist kein Upload möglich.

Lustiger Friedhof, Desesti, Baia Mare

Schornstein kommt von “scorrenstein”, mit “scorren” bzw, “schorren” in der Bedeutung “emporragen” bzw. “schroff hervorragen”. Der viertgrößte Schornstein Europas und neuntgrößte Schornstein der Welt steht in Baia Mare (351,5 m). Er ist nicht mehr in Betrieb und gehörte zur Phoenix-Kupferhütte. Solche großen Schornsteine werden im Rahmen der “Politik der großen Schornsteine” gebaut, um giftige Gase möglichst weit oben freizugeben, damit sie sich weiter verbreiten und die nahe Umgebung verschonen.

Baia Mare ist außerdem wegen des Baia-Mare-Dammbruchs von 2000 bekannt, der schwersten Umweltkatastrophe Osteuropas seit Tschernobyl, damals wurden Sasar, Lapus, Somes, Theiss und letztendlich die Donau verseucht; massenhaftes Fischsterben, unterbrochene Trinkwasserversorgung sowie schärfere Sicherheitsbestimmungen in Rumänien waren u.a. die Folgen.

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Update 26.8.: Baia Mare wird mit i geschrieben, nicht mit j. Geändert.

Cluj und Beverly Hills Cop

Cluj ist eine interessante Stadt mit vielen schönen Gebäuden und einer Unmenge an Kirchen. Trotzdem wird gerade noch eine riesige neue gebaut. Interessant ist auch, dass es keine Einkaufsstraße im herkömmlichen Sinn mit den üblichen Geschäften gibt. Erfrischend, wenngleich ungewohnt.

Beverly Hills Cop ist ein durchaus guter Film, wenn man die Quietschestimme der deutschen Synchronisation nicht ertragen muss. Es ist übrigens angeraten, Spielfilme mit Untertiteln im Fernsehen zu zeigen, wie in Rumänien üblich. Zum einen wird die eigene Bevölkerung sehr gut in ausländischen Sprachen, insbesondere Englisch geübt und sie macht das sogar freiwillig. Zum anderen hilft es Ausländern, wenigsten die Schriftsprache zu “lernen”. Oder abends mal einen Film zu gucken.

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Transfagaras, Sighisoara

Die Transfagaras (Schlingsel hinten) ist schon sehr schön zu befahren. Wenngleich auf der Aufwärtsseite ein ewig langer Stau war, gut, dass wir da nicht drin standen, sondern mit 15 Minuten davongekommen sind.

Mitten auf dem Weg stand dann noch eine sehr hübsche Burg. Einfach so.

In Sighisoara (Schlingsel hinten) ging gerade das Fest der unterschiedlichen Kulturen und Ethnien zu Ende. Und wohl auch das schöne Wetter.

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