Girona und Pitwalk

Ein kurzer Nachtrag zu gestern: die Reiseaccessoires, wie Shampoo, Lotion etc. des Hotels waren auch in Braille beschriftet, fand ich eine gute Idee.

Heute beim Auschecken haben wir Carlos Checa gesehen, wie er in Orange zu einer Radtour aufbrach (vermuten wir), waren aber zu schüchtern, um ihn anzusprechen.

Girona scheint eine hübsche, verwinkelte Altstadt zu besitzen, beim nächsten Mal werden wir sicher mehr davon sehen, die Kathedrale ist auf jeden Fall eine Reise wert, die Basilika ist ok, die Parkhäuser sind sehr eng und recht teuer – es gibt kostenlose Parkplätze oberhalb, die man tunlichst suchen sollte.

Das Motorland Aragon ist schön auf einem kleinen Berg gelegen, man sieht es schon von weitem. Leider ist damit auch wenig Schatten vorhanden, bei 33 Grad kann das zu einem Problem werden – wir werden es sehen. Die Toilettensituation war noch etwas schlecchter als auf anderen Kursen, mal sehen, wie das ab morgen bei den richtigen Trainings/Rennen wird.

Badetag

Badetage sind naturgemäß filmisch etwas schwächer, daher viele Eindrücke der Montpellierer Kathedrale, die von außen extrem imposant ist. Dieser Baldachin mit den Säulen – und ich dachte, ich bin nicht mehr so leicht zu beeindrucken.

Was wir nicht kennen: eine gute deutsche und englische Übersetzung von “Aquädukt”. Dafür kennen wir “Stau” in mehreren Landessprachen.

Baden um Montpellier herum ist eine Freude, sehr empfehlenswert. Aber Achtung: der Sonnenbrand wartet abends im Hotel!

Nicht mehr so empfehlenswert ist die Raststätte “Village Catalan”, die wir seit 2012 besuchen und die immer schlechter wird, leider.

Flamingos

Wer hätte gedacht, dass man in Südfrankreich in der Ecke von Montpellier Flamingos sehen kann. Außerhalb von Zoos, einfach so auf dem See.

Natürlich in respektvoller Entfernung, hätten wir an das Fernglas gedacht, das im Auto lag, aber an sowas denkt man erst abends im Hotel…

Was anderes: Montelimar lohnt sich nicht. Das ist zwar die Nougat-Hauptstadt – die Franzosen verstehen unter “Nougat” etwas leichteres als wir, mit Eiweiß gemacht, damit auch viel süßer – aber Montelimar enttäuschte. Zwar haben sie ein tolles modernes Museum mit Vögeln davor und Kunst auf allen Kreiseln, aber sehr wenig Nougat-Hersteller. Und die, die sie hatten – sagen wir so: wir haben uns geärgert, nicht den lila Nougatladen am Ortseingang genommen zu haben. Die Stadt selbst ist auch ziemlich oll.

Deshalb: Reisender, wenn Du nach Montelimar willst – nimm den lila Laden am Ortseingang und fahre weiter.

Besancon

Stellt Euch den Haken unter dem “c” vor, den WordPress nicht kann.

Das Uhrendrama ging weiter, in Besancon gibt es zwei Sehenswürdigkeiten: die Kathedrale mit der unglaublichen astronomischen Uhr und die Zitadelle.

Die unglaubliche astronomische Uhr wird trotz der Bauarbeiten vorgeführt, nur nicht an dem Tag, als wir da waren, aus “administrativen” Gründen. Und von außen war sie auch nicht zu sehen, die unglaubliche astronomische Uhr, wegen der Bauarbeiten.

Blieb die Zitadelle, die mit einem “Zoo” angekündigt wurde. Nun kennen wir Ankündigungen von “Zoos” und waren schon froh, einen Affen, Nandus und Lamas in den Vorplätzen der Zitadelle gesehen zu haben. Aber – oh deutsche Überheblichkeit – es gab einen richtig guten und großen Zoo, mit Affen, Miezen, Känguruhs, Wildschweinen etc. pp. Gut aufgemacht, gut gepflegt, mit der Zitadelle als Rahmen. Sind wir gleich zwei Stunden geblieben.

Das entschädigte nicht ganz, aber ein bisschen für die fehlende Uhr.

Immer noch Straßburg

Es ist unschön, wenn eines der Wahrzeichen der Stadt – die astronomische Uhr in der Kathedrale – geschlossen ist. Es ist unschön, wenn der Aufstieg auf die Aussichtsplattform der Kathedrale über eine freie Wendeltreppe führt. Es ist unschön, wenn die EU-Parlamentsgebäude alle geschlossen sind und noch nicht einmal eine Toilette aufhat. Es ist unschön, dass das mit dem Internet-Retten nicht geklappt hat und wir uns mit Regularien aus den vergangenen Jahrhunderten herumschlagen müssen.

Sonst ist Straßburg eine schöne Stadt.

Es ist auch unschön, dass ich zwei Tage bei den Bildern hinterherhänge, aber was will man machen…

Straßburg

Straßburg bei Nacht ist äußerst idyllisch und sehr schön angeleuchtet. Besonders die Kathedrale gewinnt sehr stark gegenüber dem Tag, da die Vielschichtigkeit der Architektur deutlich besser zu sehen ist.

Dennoch ist die Kathedrale zu groß bzw. die Räume darum zu eng, um vernünftige Fotos der Gesamtkirche zu schießen.

Gedeckte Brücken, die hier namentlich erwähnt werden, sind Holzbrücken mit mindestens einem Dach, meist auch Seitenwänden. Die namensgebenden Brücken existieren nicht mehr, sie wurden durch Steinbrücken ersetzt, die mit der falschen Namensgebung die Touristen verwirren.

Fahren am Pfingstsonntag

Fahren am Pfingstsonntag war wirklich sehr entspannt. Mit 130 auf der rechten Spur gleitet man dahin, ab und an ein Überholmanöver. Keine LKWs, einige Busse.

Selbst die schnell von hinten kommenden warten (bis auf eine Ausnahme), bis man überholt hat, um dann in Ruhe weiterzufahren mit 200. Und der LKW, der in der 80er-Baustelle überholen musste.

Dennoch alles in allem eine sehr empfehlenswerte Weise, den Urlaub abzuschließen.

Praktische Dubrovnik-Tips

Heute mal etwas Praktisches für Dubrovnik-Reisende: zunächst einmal: Dubrovnik ist recht teuer, oft ist das auch angemessen, manchmal nicht (je nach Qualität z.B. des Restaurants). In der Stadt gibt es aber genügend kleine Märkte, um z.B. vernünftiges Wasser zu kaufen.

Essen im “Taj Mahal” (Guceticeva-Straße (die c-s wieder mit Haken, die WordPress nicht kann)) ist sehr gut, wie überall in den engen Gassen wird es dort schnell kühl (wenn die Lufttemperatur noch nicht so hoch ist). Weitere Empfehlung für Dessert: “Lajk” (Prijeko-Straße), dort der Lavakuchen und die Toilette.

Die Gondelbahn zum Fort Srd/Imperial lohnt sich, vormittags sind dort lange Schlangen, also sehr früh kommen oder nachmittags. Höhenangst kriegt man in der Gondel nicht. Es gibt einen Fußweg zum Fort, der ist steinig, mit kleinen Kieseln aufgefüllt – läuft sich nicht gut. Weder hoch- noch runterzu. Also lieber mit der Gondel hoch und runter oder mit dem Auto.

Wenn man es einrichten kann: Vor- oder Nachsaison nutzen, selbst da ist die Stadt sehr voll. Aber die Touristenströme sind wenigstens ab Mittag erträglich und zum späten Nachmittag weg.