San Sebastian

San Sebastian ist ein sehr hübsches Küstenstädtchen, kann man durchaus 2-3 Stunden mit Bummeln, Ansehen und Essen vertun.

Leider hat uns das schlechte Wetter gleichzeitig mit der schlechten Internetverbindung eingeholt und wird sich die geplante Strandzeit wohl nicht erholen – mal gucken. Schlechtes Internet schränkt die Auswahl der Bilder auch erheblich ein.

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Bilbao

Bilbao hat eine sehr schöne Altstadt mit engen Gassen und sehr hohen Häusern sowie einige Hügel drumrum, die ebenfalls bebaut sind. Es lässt sich sehr schön schlendern.

Auf der anderen Seite des Flussufers liegt die Neustadt, ein wenig häßlicher, dafür mit dem Guggenheimmuseum.

Moderne Kunst ist – modern. Nicht alles gefällt, aber im Gegensatz zu den herkömmlichen Bildergalerien ist man nicht so schnell ermüdet von den ewig gleichen Motiven in der ewig gleichen Ausführung.

Von Kandinski hätte ich mehr erwartet, Chagall ist gut wie immer, Neuentdeckung für mich: Anselm Kiefer. Louise Bourgeois war interessant. Bei Cy Twombly hat mich überrascht, dass ich ihm was abgewinnen konnte.

Und die Stahlplatten waren ein Erlebnis.

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Burgos

Burgos ist eine hübsche, sehr grüne Stadt. Madrid ist auch grün, aber auf eine andere Weise, sehr heiß, die Bäume spenden Schatten, aber es gibt keine richtige Wiese. Burgos hatte direkt am Fluß Wiesen und Bäume sowie einen schönen Flanierboulevard.

Zugegeben, der Hauptplatz ist dann wieder pflanzenfrei, aber dafür steht da die Kathedrale, Weltkulturerbe, beeindruckend, groß, schön, verwinkelt, mit Kloster. Sehr empfehlenswert. Viel mehr haben wir von Burgos dann auch nicht gesehen, denn wir mussten der Schlechtwetterfront hinterher nach Bilbao.

Hier gibt es sehr viele “x” in der Sprache, wir werden morgen herausfinden, wie das ausgesprochen wird.

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Stiere und Straßen

Stierkampf ist nicht unser Ding. Da nützt es auch nicht, dass der Stier ein wunderschönes Leben hatte vor seinem Tod, das öffentliche Töten von Tieren als Sport – das sollte nicht sein und gehört verboten.

Auch unschön: Stadt anschauen, wenn überall Autos rumfahren. Macht einfach keinen Spaß, leider sind viele Ziele aber an Straßen gelegen oder müssen über solche erreicht werden. Und unter zwei Spuren in jeder Richtung geht nichts, meist drei oder vier.

Ansonsten war heute wahrscheinlich der letzte Tag mit Sonnenwetter – vielleicht traut sich die Sonne ja ab und an trotzdem raus und vertreibt den Regen.

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Rund um den Palacio Real

Der Königspalast liegt sehr schön zwischen Altstadt und Grün, ist angemessen groß und mit einer Kathedrale ausgestattet. Ein sehr angenehmes Anseherlebnis.

Die Metro in Madrid hat Linksverkehr, keine Ahnung, warum. Eine Station heißt “Baunatal” nach einer deutschen Stadt.

16 Euro Eintritt für die Besichtigung des Barnabeu werden wir uns wohl sparen. Ebenso wie die Bosch-Ausstellung – es sind keine Zeiten mehr frei. Blöde Sache, die.

Panoramen!

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Prado

Auch wieder mit Fotografierverbot, dafür habe ich weiße Socken zu den Sandalen angezogen. Meine kleine Rache. Keine Ahnung, was das Verbot soll, es fotografieren ja doch alle.

Ansonsten ist der Prado gut, die Motive ähneln sich stark, viele Szenen kann man in unterschiedlicher Ausführung betrachten (Tobias und den Engel zum Beispiel), kein Bild einer Malerin entdeckt.

Beeindruckend die schwarzen Bilder von Goya.

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El Escorial

Kalt.

So könnte der Tag zusammengefasst werden. Man reist bei 35-37 Grad durch die Wüste (also eigentlich von Zaragoza nach El Escorial über Madrid, eine annehmbar grüne Gegend mit einem Gebirge dazwischen aber gefühlte Wüste), zieht sich der Erfahrung entsprechend mit dünnem T-Shirt und Sandalen an und bekommt dann in El Escorial eine solche Kälte in allen Räumen hingeworfen, dass man nach 2 Stunden in die Wärme muss. In der Gruft und der Basilika waren geschätzte 14 Grad, gefühlt 5.

Ansonsten ist das Kloster/Palastgebilde eindrucksvoll groß, sehr solide gebaut und innen sehr sehenswert (wenn man warme Sachen anhat). Leider gab es nichts zu essen, nur so nebenbei erwähnt. Und in den schönen Park kamen wir auch nicht. Hat sich trotzdem gelohnt.

Was ist das eigentlich mit dem Fotografierverbot, das uns immer häufiger begegnet? Soll das die aus-der-Hüfte-Fotografie bestärken? Wir haben mittlerweile richtig viel Übung drin…

Heute der erste Tag ohne Panoramafotografie. War kein Panorama da.

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Noch einmal Zaragoza

Das Wetter und die Zeitverschiebung sorgen dafür, dass man hier viel später ins Hotel zurückkommt als sonst. Wenn das Wetter erst ab 17 Uhr erträglich wird und es 21 Uhr noch schön hell ist, ist man vor 22:30 halt nicht da. Gestern sind wir auch über den Nullmeridian gefahren, sind also sonnentechnisch noch eine Stunde vor der Uhrzeit.

Außerdem macht Android mit Speicherkarten einfach Probleme, vor dem nächsten Urlaub muss da wohl ein Custom-System drauf, mal sehen, ob das dann mit Cyanogenmod besser wird.

Alles in allem hier jetzt die Bilder von gestern (erstmalig ohne Panorama):

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Cervera und Lleida

Ja, es gibt einen Marquez-Saal im Ortsmuseum von Cervera und er ist gar nicht so schlecht gemacht. Auch der Rest des Museums ist recht sehenswert (für ein Ortsmuseum).

37 Grad ist sehr warm. 27 Grad abends sind immer noch sehr warm, kommen einem aber angenehm kühl vor.

Die SD-Karte des Tablets gibt den Geist auf – hoffentlich kommen wir da ohne Datenverlust raus. Backups sind also auch im Urlaub nötig. Ich fuhr bisher eine 1-SD-Karte-Backup Strategie, d.h. eine zusätzliche SD-Karte als Sicherung. Jetzt werde ich auf eine 2-Karten-Strategie umstellen. Sicher ist sicher.

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