Apropos Tomb Raider

Nachdem wir gestern Mojin sahen und der ein sehr guter Tomb Raider gewesen wäre, dachte ich an den Trailer den ich letztens gesehen hatte. Ein Tomb-Raider-Trailer vom Feinsten, der nicht auf Laras Brüste starrt, oder eine Duschszene zeigt oder so was, sondern eine Bad-Ass-Lara, die was kann, Tombs raidet und wahrscheinlich auch Bären erpfeilt. Cool. Das würde ein guter Tomb-Raider-Film werden. Aber lass Studios ran und obige Szenen werden garantiert wieder eingebaut. Warum auch immer.

Kritik: Lights Out

2016-08-09_Lights-OutLights Out ist der Langfilm zum Kurzfilm Lights Out, den ich schon einmal empfohlen habe.

Nun ist es so eine Sache: ein Kurzfilm ist kurz, für einen Langfilm muss man die Geschichte erweitern, den Grusel transportieren, darauf achten, dass ein kleiner Schock auch 80 Minuten hält. Das ist nicht einfach.

David F. Sandberg und Lotta Losten gelingt das zum Glück: sie schaffen es, die Prämisse des Kurzfilms aufzugreifen und eine Geschichte um einen Terrorgeist zu stricken, die spannend ist, nachvollziehbar und wirklich gruslig. Hut ab.

Einen großen Anteil tragen dazu die Schauspieler bei, die ihre Figuren extrem gut spielen, insbesondere das Kind ist nicht nervig! Wann ist das schon mal der Fall?

OK, das eine oder andere Mal fragt man sich dann schon, warum die Leute unbedingt zurück zum Geist oder sich trennen müssen. Insbesondere im Finale ist das schon übertrieben. Das schmälert den Film aber nur ein klein wenig.

Fazit: sehr guter, grusliger Film.

Noch mal zur Erinnerung der Kurzfilm (wirklich gruslig, nix für Leute unter 16, ehrlich):

Technikgetriebene Videos

Ich drehe gerne Videos, ist aber auch aufwendig, Videokamera dabeihaben, zusätzlich aufstellen, einrichten etc. Also irgendwie nicht das, was man so macht.

Angefangen mit Super-8-Film, das ist der Horror, andererseits durch die geringe Laufzeit eines Films auch beschränkend. Aber aufwendig im Dreh, in der Entwicklung und beim Ansehen.

Digital erst auf DV-Kassette: schon besser, Laufzeit ok, Nachbearbeitung mühselig aber auch ok. Trotzdem umständlich, insbesondere die Disziplin beim Archivieren, Aufteilen etc.

Dann Videos im Fotoapparat bzw. Handy. Mein Handy ist nicht gut, daher keine guten Videos, Handys haben auch Hochkantvideos ermöglicht (unten eingebunden), der Fotoapparat kann das besser, HD-Videos allerdings ohne Autofokus während der Aufnahme. Das ist ein Hindernis und echt ärgerlich. Mit Mühe machbar, aber nichts für den Alltag.

GoPro 3 ist für Fahrrad gut geeignet und vorbereitete Aufnahmen, ist aber nicht wirklich spontan, außerdem nur 720er-Videos. Ton auch mäßig.

Jetzt die GoPro Session, sieht vielversprechend aus. Videos in HD mit 50 fps, Empfindlichkeit ist ok und vor allem sind die Videos schnell gemacht (ein Knopfdruck), die Kamera ist schnell mitgenommen aufgrund der Größe und man kann kurze, schnelle Videos drehen ohne großen Aufwand. Mit etwas Beschränkung (Zeit) und Übung sollte das für mehr Videos sorgen. Insbesondere im Urlaub scheint mir das vielversprechend.

Dateigröße könnte ein Problem werden, mal sehen, was da in einem Urlaub zusammenkommt, Beispiel Rodelbahn: knapp 2 Minuten bei der Aufnahme ca. 250 MB, für Youtube in 25 fps “nur noch” ca. 130 MB, das läppert sich. Evtl. in größere SD-Karten investieren, die vom neuen Android nur noch kompliziert anzusprechen sind.

Technik – auf der einen Seite wird es besser (Session), auf der anderen wieder schlechter (Android).

Wichtig bleibt: keine Hochkantvideos!