Bran und Rasnov

In Bran steht das Draculaschloss. Also es steht dort ein Schloss, das derzeit den Habsburgern gehört, die es aber verkaufen wollen. Weil es ein wenig verwinkelt aussieht, sagt man, es sei das Draculaschloss, obwohl es mit Vlad Dracul nichts zu tun hat, er war wahrscheinlich nie da.

Wenn sie sich wenigstens im Schloss Mühe gemacht hätten, das gruselig oder draculaig zu gestalten, das wäre ja auch noch was gewesen. Aber man schaut sich die mit Habsburger Möbeln ausgestatteten Räume an und das war’s. Für sich ist das schön, im Rahmen des Draculathemas eher enttäuschend.

Apropos enttäuschend, Rasnov (mit Schlingsel unter dem “s”) sieht von außen wie eine intakte Burg aus, besteht aber aus Ruinen, die teilweise sogar von windigen Besitzern Anfang der 2000er zusätzlich abgerissen und weggebaggert wurden. Jetzt ist da viel Potential, aber noch wenig draus gemacht. Am Fuß der Burg ist ein Dino-Parc.

Noch mal zurück zu Vlad, dem Pfähler. Auf einer Infotafel stand, dass er eigentlich so eine Art Robin Hood war, der ab und an den Armen gegeben hat und es als Basis die deutschen Erzählungen waren, die einen Bösewicht aus ihm machten. Bei jemandem, dessen bevorzugte Tötungsmethode das Pfählen war, ist das schon eine sehr mutige Aussage, denke ich.

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Wasserfälle und Berge

Da kannst Du noch so viel dranschreiben, dass ein Hotel ein Nichtraucherhotel ist, es finden sich immer doofe Raucher (Pleonasmus), die dann aus dem Fenster rauchen, weil das ja keinen stört. Mordgelüste.

Frankreich ist in dieser Gegend erstaunlich bergig, hier in Clermont-Ferrand ist eine Vulkankette, dominiert vom Puy de Dome, bekannt aus Asterix-Heften. Auch Vercingetorix werden wir uns als Statue genauer ansehen. Aber morgen erst einmal Michelin.

Die Cascades von Gimel haben ein Déjà-Vu ausgelöst, vermutlich war ich schon einmal da.

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Tourmalet und Albi

Col du Tourmalet – für Tour-de-France-Kenner ein Begriff, für alle anderen ein schöner Pyrenäenpass mit nettem An- und Abstieg ohne größere Schroffheiten. Mit dem Auto natürlich. Oben etwas enttäuschend in der Ausgestaltung der Spitze.

Albi hat einen sehr schönen Backsteinbau-Komplex: Kathedrale, Bischofssitz, Häuser, Brücken, … Aber keine offenen Supermärkte zum Sonntag.

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Regen, Sonne, viel Regen

Die Gegend hier ist in der Tat ein Surferparadies. Die stört es ja auch wenig, wenn die Sonne wenig scheint oder es ein wenig nieselt. So waren heute früh wieder viele Surfer in Biarritz, während wir im Niesel einen Strandspaziergang wagten, immer auf der Hut vor Wellen.

Dann brach die Sonne durch, wir holten sofort die Badesachen raus und rein in die Wellen. Große Wellen, viel Spaß.

Dann regnete es sich ein.

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San Sebastian

San Sebastian ist ein sehr hübsches Küstenstädtchen, kann man durchaus 2-3 Stunden mit Bummeln, Ansehen und Essen vertun.

Leider hat uns das schlechte Wetter gleichzeitig mit der schlechten Internetverbindung eingeholt und wird sich die geplante Strandzeit wohl nicht erholen – mal gucken. Schlechtes Internet schränkt die Auswahl der Bilder auch erheblich ein.

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Burgos

Burgos ist eine hübsche, sehr grüne Stadt. Madrid ist auch grün, aber auf eine andere Weise, sehr heiß, die Bäume spenden Schatten, aber es gibt keine richtige Wiese. Burgos hatte direkt am Fluß Wiesen und Bäume sowie einen schönen Flanierboulevard.

Zugegeben, der Hauptplatz ist dann wieder pflanzenfrei, aber dafür steht da die Kathedrale, Weltkulturerbe, beeindruckend, groß, schön, verwinkelt, mit Kloster. Sehr empfehlenswert. Viel mehr haben wir von Burgos dann auch nicht gesehen, denn wir mussten der Schlechtwetterfront hinterher nach Bilbao.

Hier gibt es sehr viele “x” in der Sprache, wir werden morgen herausfinden, wie das ausgesprochen wird.

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Stiere und Straßen

Stierkampf ist nicht unser Ding. Da nützt es auch nicht, dass der Stier ein wunderschönes Leben hatte vor seinem Tod, das öffentliche Töten von Tieren als Sport – das sollte nicht sein und gehört verboten.

Auch unschön: Stadt anschauen, wenn überall Autos rumfahren. Macht einfach keinen Spaß, leider sind viele Ziele aber an Straßen gelegen oder müssen über solche erreicht werden. Und unter zwei Spuren in jeder Richtung geht nichts, meist drei oder vier.

Ansonsten war heute wahrscheinlich der letzte Tag mit Sonnenwetter – vielleicht traut sich die Sonne ja ab und an trotzdem raus und vertreibt den Regen.

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