Praktische Dubrovnik-Tips

Heute mal etwas Praktisches für Dubrovnik-Reisende: zunächst einmal: Dubrovnik ist recht teuer, oft ist das auch angemessen, manchmal nicht (je nach Qualität z.B. des Restaurants). In der Stadt gibt es aber genügend kleine Märkte, um z.B. vernünftiges Wasser zu kaufen.

Essen im “Taj Mahal” (Guceticeva-Straße (die c-s wieder mit Haken, die WordPress nicht kann)) ist sehr gut, wie überall in den engen Gassen wird es dort schnell kühl (wenn die Lufttemperatur noch nicht so hoch ist). Weitere Empfehlung für Dessert: “Lajk” (Prijeko-Straße), dort der Lavakuchen und die Toilette.

Die Gondelbahn zum Fort Srd/Imperial lohnt sich, vormittags sind dort lange Schlangen, also sehr früh kommen oder nachmittags. Höhenangst kriegt man in der Gondel nicht. Es gibt einen Fußweg zum Fort, der ist steinig, mit kleinen Kieseln aufgefüllt – läuft sich nicht gut. Weder hoch- noch runterzu. Also lieber mit der Gondel hoch und runter oder mit dem Auto.

Wenn man es einrichten kann: Vor- oder Nachsaison nutzen, selbst da ist die Stadt sehr voll. Aber die Touristenströme sind wenigstens ab Mittag erträglich und zum späten Nachmittag weg.

Wettervorhersage

Die Wettervorhersage hier ist schwierig, da wir direkt hinter riesigen Bergen hocken. Da kann der Regen auch mal den Vormittag zurückgehalten werden, den man beim Spaziergang verbringt, da Regen erwartet wird. Derselbe Regen kann dann am Nachmittag hereinbrechen, den man fürs Baden vorgesehen hat, weil der Vormittag ja so schön war.

Nachmittagsschläfchen ist auch was Feines.

Verhüllung von Frauen

Warum sind Religionen eigentlich so obsessiv davon besessen, Frauen zu verhüllen? Die Kathedrale von Zadar störte sich gestern an freien Schultern, heute an freien Knien. Nicht von mir, Männer können da rein, wie sie wollen. Aber Frauen – Gott bewahre.

Stört übrigens nur in der Kathedrale, nicht im Kloster zum Beispiel. Muss eine andere Religion sein, da.

Die Römer (Nin, Zadar)

Es ist mit den Römern wie mit dem Igel: fragt man, wer zuerst die Kultur, Häuser, Zivilisation gebracht hat: die Römer. Hat den Vorteil, dass man in solchen Gegenden auf jeden Fall römische Überreste findet, je nach Anzahl der dazwischenliegenden Kriege in mehr oder weniger gutem Zustand.

In Zadar gibt es eine (nicht römische) Meeresorgel, die dauerhaft die gleichen Töne produziert. Erstaunlich ansprechend.

Plitvicer Seen

Das Wetter wechselt schnell an den Plitvicer Seen, erst trocken, dann starker Regen, dann wieder trocken mit etwas Sonne, dann Regen, dann Sonne, dann starker Regen, dann Sonne mit Regen.

Die Seen und die Natur sind unglaublich grün. Und die Leute erstaunlich ordentlich. Und das Gelände sehr gut ausgeschildert sowie Bus- und Boottransport sehr gut organisiert. Nur halt das Wetter…

Zagreb – Laufen und Radfahren: na ja

Zagreb ist sehr befahren, selbst auf der Haupteinkaufsstraße brummt der Verkehr. Das schränkt Spaziergänge etwas ein, es gibt zwar reine Fußgängerzonen (die sich durch etwas weniger Autos auszeichnen), könnte gerne mehr sein.

Der Radverkehr wird auf den ohnehin schmalen Fußwegen geführt – das ist nicht schön. Und langsam.

Der Botanische Garten liegt zwischen einer Hauptverkehrsstraße und den Bahnhofsgleisen.

Sonst ist Zagreb eigentlich ganz in Ordnung. Und das Internet ist schnell und verfügbar.

Kranjska Gora im Wandel des Wetters

Nachts und vormittags Regen, nachmittags Sonne.

Der Vršic-Pass (mit Haken über dem c, das WordPress nicht kann) – der höchste slowenische Pass, wichtige Verbindung im ersten Weltkrieg. So wichtig, dass keine russischen Kriegsgefangenen gescheut wurden, die den Pass freihalten mussten. Bei einem Lawinenabgang starben mehr als 100 Zwangsarbeiter und 10 Aufseher – Grund genug, eine russische Kapelle zu bauen, die heute zu besichtigen ist.

Kranjska Gora

Als Skiort hat Kranjska Gora (wie alle Skigebiete) damit zu tun, den Leuten über den Sommer was zu bieten. Soweit wir das sehen können, klappt das mit Fahrradverleih und Wandern wohl gut. Werden wir morgen ausprobieren, wenn das Wetter mitspielt.

Die Fahrt verlief über die österreichisch-slowenische Grenze am Wurzenpass, zum einen ist es sehr angenehm, keine Grenzkontrollen mehr über sich ergehen lassen zu müssen, zum anderen gibt es ein offizielles Schild, dass dort das Beerensammeln nur für Befugte erlaubt ist. Österreicher – kannste Dir nicht ausdenken.