Autofahren in Italien

Autofahren in Italien ist anstrengend. Nicht nur, dass man durch Gegenden fahren muss, die man nicht kennt, es gelten auch keine Regeln.

Ein 50-Schild z.B. besagt, dass man eine Geschwindigkeit fahren soll, die man für richtig hält, im Zweifelsfall lieber etwas schneller. Oder eine durchgezogene Linie verbunden mit einem Überholverbotsschild bedeutet, dass man überholen kann, wie man will, gerne vor Kurven oder anderen nicht einsehbaren Strecken. Und das Konzept des Sicherheitsabstands existiert nicht.

Das ist für mich ein Problem, da ich mich insbesondere im Ausland an die Regeln zu halten versuche. Das bringt mir hier extrem enges Auffahren, extrem enges Überholen und allgemeine Unzufriedenheit ein.

Mir ist unklar, ob z.B. das Prinzip des Sicherheitsabstands in Fahrschulen gelehrt wird oder hier einfach nicht existiert. Auf jeden Fall kann ich mir nicht vorstellen, dass es nicht deutlich mehr Unfälle gibt als in Ländern, in denen Verkehrsregeln wenigstens grob befolgt werden.

Was nicht heißen soll, dass es keinen Spaß machen würde, wie ein Schwein zu fahren. Langfristig ist das jedoch kein Erfolgsrezept und, wie eingangs erwähnt, extrem nervig und damit anstrengend.

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