Arles – Allgemeines Grummeln

Arles ist eine römisch geprägte Stadt mit Arena, Theater, römischem Bad und vielen anderen römischen Bauten und eigenen Bauten, die aus den Steinen der ersteren gefertigt sind. Das sorgt für ein farblich sehr einheitliches Aussehen, das das Auge erfreut.

Insbesondere die Arena ist gut erhalten und steht der in Nimes kaum nach, außer, dass die oberen Sitzreihen komplett für Häuser benutzt wurden. Trotzdem imposant und ein wenig größer.

Die Camarque, in der Arles liegt, ist für ihren ruhigen Lebensstil bekannt. Wenn man aber ca. vier Stunden für eine Stadtbesichtigung hat, will man davon nicht zwei in einem Café an einem hübschen, aber dunklen und zunehmend kalten Platz verbringen. Auch wenn das Café “Van Gogh” heißt und er hier wahrscheinlich auch schon mal zwei Stunden gesessen hat (mit und ohne Ohr). Vor allem, wenn die Vorspeise eine Dreiviertelstunde auf sich warten lässt. Schmeckt zwar gut, aber das kann man dann wohl auch erwarten.

Und 6,50 € für eine mittlere Cola? Das ist unverschämt.

Wo wir dabei sind: auch reiche Franzosen sollten sich mit ihrem Riesenmercedes nicht irgendwohinstellen, z.B. in den Weg auf dem Parkplatz oder mitten auf die Autobahn. Und sich dann aufregen, wenn man aus seiner Parklücke fahren möchte, so als Pöbel. Aber nicht mit uns (schwingt seinen Stock und gestikuliert wild in die Richtung des Franzosen).

Sonst war es schön.

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