Algarve

strand1strand2strand3Die Algarve ist, wie ich gelernt habe, die Küste im Süden Portugals. Sie ist, bis auf Kleinigkeiten, sehr schön. Zum Beispiel gibt es Sandstrände mit feinstem Sand, denen Felsen vorgelagert sind, die aus einem Piratenfilm stammen könnten. Die Felsen sind zum Klettern, die Strände sauber, bewacht und mit Toiletten versehen, die benutzbar sind. Das Wasser ist sauber und getestet keimfrei. Spricht man kein Portugiesisch, kommt man mit Englisch gut zurecht. Such’ das mal in Deutschland.

Apropos Deutschland, mit Rumpelfußball erster Klasse haben wir es ja nun ins Viertelfinale geschafft. Ansehnlich ist was anderes, zwingend auch. Es ist schon erstaunlich, wie harmlos eine Mannschaft sein kann. Überboten wurde das nur noch durch die Österreicher, die im Chancenverwerten die Deutschen noch unterboten haben. Daher gibt es am Donnerstag einen kleinen Anfeuerungskonflikt in der Familie, wenn “wir” (D) allerdings nicht besser spielen, werden “wir” (P) zu recht gewinnen. Obwohl meine Vorhersage ist, dass D durch einen Standard oder abgefälschten Ball 1:0 gewinnt, während P im ganzen Spiel Chancen in Massen haben wird, die Pfosten, Latte oder Lehmann abwehren.

sonne1sonne2sonne3Was ist an der Algarve nicht gut? Der Sternenhimmel ist enttäuschend, so viele Sterne sehe ich auch in Berlin. Da haben die Portugiesen geschludert. Auch der Sonnenuntergang ist nicht berauschend, die Sonne geht unter und fertig. Kein roter Himmel, kein Glühen, nix. Wozu fährt man an die Südwestspitze des Kontinents und steht bei 16 °C im scharfen Westwind? Außerdem sind die Radiosender Mist, dauernd kommt Queen oder nichtssagende Musik. Wie in Sachsen oder Anhalt. Genau wie die Touristen, Deutsche, wohin man sieht. Bisher aber nette Deutsche, zugegeben.

Lustig waren die Spiele der Gruppe C, die wir auf Langwelle von Spaniern kommentiert im Auto hörten, während wir den Sonnenuntergang erwarteten. Drei bis sechs Kommentatoren redeten durcheinander, rollten das “r” und lachten dauernd. Schön war’s.

Morgen noch einmal Strand, dann geht es stetig Richtung Berlin (sind nun mal am weitesten Punkt der Reise angelangt). Mal sehen, wann wo gestreikt wird, in Portugal bekommt man noch Diesel, Spanien haben wir aus den Augen verloren, könnten wir aber mit einer Tankfüllung überbrücken. Frankreich wird schwieriger, die sind aber auch erst in den Streikvorbereitungen.

eisZum Schluss noch der ultimative Eistip für Schokoeisliebhaber (und für den Abschluss der Mittagspause des WIAS/ISST): Temptation Chocolate von Olé (Langnese).

I sagt: Das Eis kann man jeden Tag genießen, vorausgesetzt man findet einen Laden, der es anbietet. Die Preise variieren hierbei allerdings von Normal bis der Touri hat’s ja. Die spanischen Kommentatoren waren auch sehr laut und sangen die Werbung mit. Und ja, für alle die es vorhergesagt haben, der Atlantik ist kalt. Aber bei 30 Grad, war uns das herzlich egal.

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