Kategorie-Archiv: Auto

Das ist ein Fußgängerüberweg, Du Arschloch!

Lieber Autofahrer,

abgesehen davon, dass Du in der Sache recht hast, ist die Wortwahl zu überdenken.

Und auch, und das ist mir hier wichtig, die Reaktion des Radfahrers einzuberechnen. Was wäre, wenn der sich die Worte zu Herzen nimmt, absteigt und über den Fußgängerüberweg läuft? Dann hättest Du deutlich länger warten müssen. Und dann hätte der Motorradfahrer hinter Dir (icke) sicher mit Dir Kontakt aufgenommen. Und das hättest Du auch nicht gewollt.

Was genau hat Dich also gestört? Dass der Radfahrer uns beiden die Wartezeit verkürzt hat? Oder ging’s um das Prinzip?

Idiotentag wieder mal

Erst einer, der bei Fahrradgegenverkehr im Weidenweg (sehr eng) unbedingt überholen musste.

Dann die Frau, die kurz vor der Kreuzung überholte, um dann voll in die Bremsen zu gehen, zum Glück war links von ihr noch etwas Platz, sonst wäre ich draufgefahren (Leihfahrrad mit schlechten Bremsen). Immerhin hat sie sich dann entschuldigt.

Diverse Taxis, die keinen Überholabstand einhalten, ignoriert man ja fast, von Taxis erwartet man einfach nicht viel (am Montag hatte es eins geschafft, bei starkem Verkehr direkt in der Kurve im Halteverbot ruhig zu halten und seine Geschäfte abzuwickeln).

Dann der Typ, der mir entgegenkam und links abbiegen wollte. Wollte mich vorbeilassen aber nicht bremsen. Wurde auch recht knapp.

Zu guter Letzt der BMW-Fahrer, der mich eng (20 cm) überholte und mir dann auf (wörtlich!): “Janz toll” meinerseits Prügel anbot. Tolle Geschichte.

Aber lest die Süddeutsche: die Radler(!) sind die Bösen. Fahren einfach falsch in die Einbahnstraße (hatte ich ganz vergessen, hat der Dresdner in der Carmerstraße auch geschafft, keine Ahnung, wie er sich dann mit dem Gegenverkehr arrangiert hat).

Wieder normal

Winterzurückhaltung ist weg, Überholabstände sind wieder optional (Raser und Bus) und Rücksicht muss auch nicht genommen werden (Taxi). Alle drei, um als erste an der roten Ampel zu stehen.

Will aber nicht die Autofahrerin vergessen, die mich an der Engstelle vorgelassen hat. War nett, habe mich bedankt.

Schnee, Rückenwind und Autos

Da hat man schon mal Schnee und Rückenwind und kann das nicht ausnutzen, weil die Autos im Weg stehen. Natürlich auch auf den Radstreifen, die sieht man bei Schnee ja gar nicht mehr und die werden wohl von Freitag auf Montag nicht mehr da sein.

Aber ich will nicht zu sehr meckern, denn trotz Schnee waren die Autofahrer heute aufmerksam, so dass ich unbehelligt durchgekommen bin. Auch mal was.

Beim Rückweg wird das wahrscheinlich auch noch so sein, ab morgen werde ich wieder meckern können (Vorhersage).

Berufskraftfahrer (Taxis) mal wieder

Man sollte meinen, Berufkraftfahrer seien besonders gut in ihrem Job, wenigstens aber besonders vorsichtig/regelkonform.

Das war der Platz für’s Lachen all derer, die im realen Straßenverkehr fahren müssen. Heute wieder ein Taxi, das Überholabstände für optional hielt. Ging ja nur um Radfahrer im Regen. Und der Transporterfahrer, der nach rechts auf den Radstreifen bog, um nach links abzubiegen, hat mich auch eher ratlos zurückgelassen.

Gestern das Taxi im Halteverbot, das auch schön den Verkehr behindert hat, sowas hält man ja schon fast für normal.

Es wird rauher

Wie erwartet war es heute schon etwas hektischer und enger, insbesondere Überholabstände schwinden. Wir sind schon bei 30-40 cm angelangt.

Aber was will man erwarten, derzeit kommen die Leute wieder, die von Ramsauer auf “Kampfradler” gehetzt wurden. Mal sehen, wann das abklingt.

Fast wie immer

Letzte Woche war es noch ruhig auf den Straßen, dementsprechend entspannt war die Lage beim Fahren.

Diese Woche sieht das schon etwas anders aus, die Autos stauen sich wieder im Berufsverkehr. Es scheint mir noch etwas entspannter zu sein als vor dem Jahreswechsel, das hält aber sicherlich nicht lang an.

Heute war z.B. wieder einer, der unbedingt den vor ihm fahrenden in einer 30er-Zone überholen musste (um ca. 1-2 Sekunden zu sparen), egal, dass ich da entgegenkam. Zum Glück konnte ich noch ausweichen.

Oder gestern das Taxi, das bei Rot rechts abbiegen musste, der nach ihm ist gleich gefolgt. Haben beide auf die Fahrradampel geachtet, nicht auf die für Autos.

Mal sehen, was das Jahr noch bringt.

Mail an car2go

Die Mail an car2go wegen des Spuckers ist raus:

Sehr geehrte Damen und Herren,

leider hatte ich ein unschönes Erlebnis mit einem Ihrer Fahrer des Fahrzeugs B-GO 2999. Ich habe bereits Anzeige erstattet und hänge Ihnen den Tathergang an diese Mail.

Ich gehe davon aus, dass solche Vorkommnisse intern bei Ihnen besprochen werden und eine entsprechende Reaktion erfolgt.

Ich möchte außerdem darauf hinweisen, dass der Fahrer äußerst aggressiv gegen mich war und bitte daher darum, ihm meinen Namen bzw. Mailadresse nicht mitzuteilen.

Mit freundlichen Grüßen,

Ekkart Kleinod.

PS: Bitte teilen Sie mir bei einer Antwort Ihrerseits mit, ob ich diese in meinem Blog veröffentlichen darf. Danke.

Update 21.11.2012: Mail ist angekommen, car2go meldet sich nach einer internen Untersuchung.

Noch ein toter Radfahrer

diesmal allerdings eine Autotür: deshalb ist es so wichtig, immer schön Abstand zu denen zu halten, auch wenn manche Autofahrer sich dadurch behindert fühlen. Besser als tot.

Pressemeldung Eingabe: 07.11.2012 – 10:15 Uhr

# 3554

Gestern Nachmittag erlag ein 64-Jähriger in einem Krankenhaus seinen schweren Verletzungen, die er bei einem Verkehrsunfall am 4. November erlitten hatte. Wie berichtet, war der Radfahrer am Sonntag gegen 20 Uhr 40 auf der Oranienburger Straße in Wittenau gestürzt, nachdem er mit seinem Rad gegen eine geöffnete Autotür gefahren war.

Pressemeldung Eingabe: 05.11.2012 – 09:05 Uhr

Nach mehreren Unfällen mussten gestern mehrere Personen mit schweren Verletzungen stationär in Krankenhäusern aufgenommen werden.

# 3529

Gegen 17 Uhr 10 befuhr eine 52-jährige Radfahrerin die Gehrenseestraße in Hohenschönhausen. Als sie die Norbertstraße überqueren wollte, wurde sie von dem „Nissan“ einer 28-Jährigen erfasst. Die Radfahrerin wurde auf den Pkw geschleudert und stürzte auf die Fahrbahn. Sie erlitt schwere Verletzungen am Kopf und eine Unterschenkelfraktur. Nach ersten Ermittlungen hatte die Autofahrerin „rot“.

# 3530

Gegen 18 Uhr 10 übersah nach derzeitigem Stand der Ermittlungen ein 31-jähriger Autofahrer zwei Fußgänger, die gerade bei „grüner“ Ampel die Brandenburgische Straße in Charlottenburg überquerten. Er erfasste die 21-Jährige und ihren 25-jährigen Freund mit seinem „Smart“. Die Frau schlug auf der Frontscheibe des Pkw auf und wurde über das Fahrzeug geschleudert. Der Mann wurde ebenfalls erfasst und blieb vor dem Auto liegen. Während er leicht verletzt wurde, erlitt die Frau schwere Verletzungen am Kopf und im Beckenbereich.

# 3531

Gegen 20 Uhr 40 befuhr ein 64-jähriger Radfahrer die Oranienburger Straße in Wittenau. Als er an einem parkenden „VW“ vorbeifuhr, öffnete der 54-jährige Fahrer des Pkw plötzlich die Tür. Der Radfahrer konnte nicht mehr ausweichen, prallte gegen die Tür und stürzte mit seinem Kopf auf die Fahrbahn. Er erlitt hierbei schwerste Kopfverletzungen.