Ein Haiku ist eine japanische Gedichtform. Traditionell besteht das Haiku aus drei Gruppen von jeweils 5, 7, 5 Silben…
Das kann man ja mal versuchen:
Ubuntu lila
Hintergrund ein Höllentor
Wo sind die Katzen
Ein Haiku ist eine japanische Gedichtform. Traditionell besteht das Haiku aus drei Gruppen von jeweils 5, 7, 5 Silben…
Das kann man ja mal versuchen:
Ubuntu lila
Hintergrund ein Höllentor
Wo sind die Katzen
Mein erstes Youtube-Video ist online: http://www.youtube.com/watch?v=qEwDTspt3j4
Die Qualität ist erschreckend schlecht, auf dem Rechner habe ich bessere Qualität. Mal schauen, was man so alles dagegen unternehmen kann bzw. einstellen kann.
Nachtrag: Natürlich erst beim x-ten Ansehen den Rechtschreibfehler im Abspann gefunden. Bleibt jetzt drin.
Keine Aprilscherze hier.
Ich hatte mir mal einen wirklich guten ausgedacht, der an der Trägheit meiner Kollegen gescheitert ist. Seitdem bin ich ein unlustiger Mensch.
Austeilen, das können Politiker. Bevorzugt auf diejenigen, die sich nicht wehren können. Allen voran Guido Westerwelle, der ja seit Wochen an Hartz-IV-Empfängern kein gutes Haar lässt und dabei lügt was das Zeug hält. Oder sich auf falsche Berichte stützt. Oder einfach so mal sagt, was ihm in den Kopf kommt.
Prangert das jemand an, wie z.B. Michael Lerchenberg in der Nockherberg-Rede, dann ist Westerwelle natürlich empört, eingeschnappt, kommt nicht mehr (obwohl er schon dieses Jahr nicht da war) und hält die Luft an, bis jemand zurücktritt. Und anstatt als Vizekanzler zurückzutreten muss Herr Lerchenberg gehen. Damit nächstes Jahr jemand weicheres die Rede halten kann.
Es lohnt sich, reinzuschauen, mir ist es unverständlich, wie Politiker sich so freuen können, wenn ihnen jemand zu Recht Totalversagen vorwirft. Oder einem Politiker die bayerische Verfassung überreicht, damit er mal weiß, worauf er einen Eid geschworen hat. Ich würde mich da in Grund und Boden schämen. Aber ich bin ja auch kein Politiker.
Nockherberg 2010 – Bruder Barnabas 3-5 (Westerwelle – Hartz4)
(Quelle: Süddeutsche, Youtube; via: Markus Kompa)
demonstriert heute das Hamburger Abendblatt:
Bei ihr [Piratenpartei] fand der Ex-SPD-Politiker Tauss Unterschlupf, gegen den die Staatsanwaltschaft wegen des Besitzes von Kinderpornografie ermittelt. Gut, dass die Gesundheitsbehörden bei Schweinegrippe wenigstens zwei Meter Abstand gegenüber Infizierten empfiehlt.Respekt vor dem Mitmenschen, vor der Würde von Kindern etwa, Grenzen von Recht und Anstand, Werte, die doch zu den Bildungsgrundsätzen unserer Schulen und Gymnasien gehören – aus wie vielen Gehirnen sind sie schon herausgetwittert?
Nur bei Journalisten, da ist das mit dem Respekt noch in Ordnung.
Als Besucher der letzten Games Convention in Leipzig war es für mich Ehrensache, zu deren Nachfolgeveranstaltung, Games Convention Online, zu gehen. OK, eigentlich zu fahren.
Schönes Wetter machte es mir einfach, mich für das Motorrad zu entscheiden. Der Weg ist wie folgt: aus B rauskommen, nach Michendorf fahren und dann der B2 folgen bis zum Messegelände. Die Fahrt war toll, die Straße ist so gut wie fertiggebaut, zwischendurch als Höhepunkt die Durchquerung der Dübener Heide. Dort durfte ich noch ein Oldietreffen überholen: schon die Fahrt hat sich gelohnt. Motorradfahren kann ich jedem nur empfehlen, wenn eine Fortbewegung wirklich Spaß macht, dann die mit dem Motorrad. Und das muss man selbst probiert haben, davon zu hören oder als Sozius zu erleben trifft das Gefühl von Beschleunigung, Wind, Freiheit nicht mal annähernd.
Zurück zu den Spielen: in Leipzig angekommen wartete ich noch etwas, um die billigere Eintrittskarte nutzen zu können und betrat das leere Gelände. Es ist schon traurig, zu sehen, wie leer eine Messe sein kann, die noch letztes Jahr aus allen Nähten platzte. Eine Halle mit Spielen, eine Eventhalle und das Außengelände, das war’s. Zeit also, tatsächlich Inhalte zu bestaunen.
Online-Spiele sind erstaunlich gut geworden, das ist das grobe Fazit für mich. Ich bin eher der Zuhausespieler in der Solomission eines Spiels, also nicht die Zielgruppe. Die Spiele waren ansehnlich, schnell, gut. Und vor allem vielfältig. Während sich meine Vorurteile in Rollenspielen erschöpften, waren hier Strategiespiele zu sehen, Actionspiele, Rollenspiele, was-weiß-ich-Spiele, ich hab’s mir nicht merken können. So gesehen ein interessanter Einblick in eine mir noch unbekannte Welt.
Draußen konnte man entpannt Volleyball spielen, oder, wie in meinem Fall, Leuten beim Volleyball mit einem Getränk in der Hand aus einem Liegestuhl zusehen. Sehr schön entspannt.
Den begeisternden Abschluss bot das Konzert von VP-1 in der zweiten Halle, trotz wenig Publikum, das auch noch zum großen Teil auf Sitzen saß (ich), rockten die ab, dass es eine Freude war. Kann ich jedem nur empfehlen, die Band, sehr gut. Reinhören bei Myspace.
Dann hatte ich auch schon genug gesehen, zurück wieder auf der B2, wieder ein Genuss.
Fazit: ein interessanter Neuanfang, ich hoffe, es wird was draus, der Umgang mit der GC war schon unterste Schublade, es bleibt zu hoffen, dass auch hier Innovation belohnt wird. Nächstes Jahr gerne wieder.
Born to Fight – Dynamite Warrior (Khon fai bin) ist ein thailändischer Actionfilm. Sehr kruder Humor, sehr schlechte Actionszenen, unglaublich schlechte Computertricks, miese Story. Das war’s.
Fazit: grottenschlecht.
Fist of Legend (Jing wu ying xiong) soll der beste Film von Jet Li sein, ist ja schon ein Grund, sich den anzusehen. Erwartet habe ich: eine dünne Geschichte, viele Kämpfe, ungeschnitten, ohne Hilfsmittel, ohne Zeitlupe.
Bekommen habe ich eine typische Geschichte China vs. Japan, viele Kämpfe, oft ungeschnitten, wenig Tricks. Das Verhältnis Handlung zu Action stimmte, Tragik, Liebe etc. war vorhanden, interessiert mich nicht. Nicht der Film, nach dem ich schwärme, aber ein guter Film.
Fazit: ok.
Max Payne ist die Verfilmung des gleichnamigen Computerspiels. Der Hauptdarsteller des Spiels (ich) wird gespielt durch Mark Wahlberg, die Story wurde nicht übernommen, nur die Optik.
Und da haben wir gleich die Schwäche des Films. Warum eine wirklich gute Geschichte ignorieren und irgendeinen verquasten Quatsch über eine halbgare Rachegeschichte mit Tätowierung drehen? Die Optik herausragend, die Geschichte einschläfernd. Bezeichnend ist wohl, dass die erste Schießerei nach einer Dreiviertelstunde kommt. In der Verfilmung eines Ego-Shooters!
Fazit: ganz ganz lau.
War habe ich mir gekauft, weil Jet Li und Jason Statham mitspielen. An sich sollte da nichts ganz Schlechtes rauskommen. Und es ist nichts ganz Schlechtes rausgekommen. Aber auch nichts wirklich Gutes. Ein Film, an den ich mich nach zwei Wochen im Detail kaum erinnern kann. Mehr kann man darüber kaum sagen. Die Story ist bemüht, die Kampfszenen ok, der Film mau.
Fazit: na ja.