Schneiden

Mit Schneiden meine ich hier das Zusammenstellen von einzelnen Bildern bzw. Filmen zu einem Gesamtkunstwerk.

  • möglichst kleine Originalsequenzen bearbeiten
  • so wenig wie möglich ändern, damit so wenig wie möglich gerendert werden muss
  • für Ein- und Ausblendungen zu blendenden Teil abschneiden, dann muss nur dieser neu gerendert werden
  • statische Effekte für Bilder in Bildbearbeitung anwenden, nicht in Schnittprogramm
  • nicht benötigte Tonspuren vor Editieren entfernen
  • komplexe, fertige Szenen schon extra rendern und nur noch gerenderten Film als neuen Clip verwenden
  • kleine Sequenzen bearbeiten und erst später zu grossem Film zusammensetzen
  • Ton auf gleicher Grundhöhe halten
  • an wichtige Schnittpunkte Marker setzen (Film-/Tonsynchronität)
  • Effektblenden kreativ nutzen (Bild-in-Bild oder Splitscreen lassen sich mit Blenden erreichen)

Blender

Einfacher Film

  • Öffnen und bei “Choose Scene Layout” auf “Video Editing” gehen
  • Filme importieren, öfter speichern, bearbeiten
  • Properties öffnen, wenn sie nicht zu sehen sind, irgendwo den Editor-Typ “Properties” einschalten
    • Reiter “Dimensions”
    • Resolution auf 100%
    • Reiter “Output”
    • Ausgabedatei wählen
    • Fileformat “H.264”
    • Reiter “Encoding”
    • Format “MPEG-4”
    • Codec “H.264”
    • Reiter “Render”
    • Film mit “Animation” rendern (Ctrl+F12)

Zeitraffer aus Video

  • wie oben vorbereiten
  • Clip auswählen
  • “Add” → “Effect Clip” → “Speed Control”
  • in den Properties des Speed Control Strips
    • “Multiply Speed” auf 10 bedeutet zehnfache Geschwindigkeit usw.
  • neu rendern (am besten mit einem kurzen Abschnitt ausprobieren)

Film zentrieren

über “Image Offset”

  • Output 1920x1080
    • 720 × 576 → 600 × 252