Harz

Wir haben die Miezen mit in Urlaub genommen. Auto fahren war schon fast ein Jahr her, trotzdem hatten sich die Miezen bald ihren üblichen Rollen angepaßt. Ronnie schaut stundenlang rum, maunzt und legt sich dann irgendwann auf die Hutablage, um dann im weiteren Verlauf auf dem Rücksitz zu enden. Lemmy schaut ein wenig, sagt fast nix und legt sich dann ins Kennel für den Rest der Fahrt. In der Ferienwohnung brauchten die Miezen einen Tag zur Akklimatisierung. Dann wurde ausgiebig geschlafen.

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Ansonsten war alles wie immer, wenn man die Miezen über Nacht ins Schlafzimmer läßt. Macht man das Licht aus, geht die Jagd los. Während der Nacht versucht Ronnie mehrmals unter die Decke zu kriechen und Lemmy auf Ronnie zu springen, wenn dieser unter der Decke ist. Irgendwann landen sie dann beide auf der Decke/den Decken und man kann sich nicht mehr bewegen. Ab morgens um 4 Uhr oder so kommt Lemmy laut schnurrend über meinen Kopf gelaufen und ich bin wach. Gefüttert wird trotzdem erst später durch Futtermeister E.

Nach circa 2 Tagen sind die Miezen dann so an die neue Umgebung gewöhnt, daß sie versuchen, auszubrechen. Aber nicht mit uns! 🙂

Miezen auf Reisen

Am Wochenende sind wir mit den Miezen auf Reisen gewesen. Das ist schon fast masochistisch, wie gerne Ronnie in den Kennel springt. Lemmy nicht ganz so gerne, da muß man schon ein bißchen hinten schieben, daß die Katze sich vorne bewegt.
Wir hatten Glück, auf der Hinfahrt wollte keine Mieze das Klo besuchen. Sie benahmen sich beide ordentlich und schliefen fast die ganze Fahrt. Nur als Futtermeister E mal kurz die Toilette aufsuchte, maunzte Ronnie ihn von innen an.
Die Rückfahrt verlief ähnlich entspannt, nur daß Lemmy doch öfter vorbeischaute als sonst und Ronnie noch viel öfter.

autofahren

Wir haben diesmal auch den Kennel festgehalten, wenn wir um die Kurve gefahren sind.
Die Nächte mit den Miezen habe ich ja schon an anderer Stelle ausführlich beschrieben. Es ist allerdings auch immer wieder was Neues dabei. Zum Beispiel nachts wie wild auf dem Kehlkopf rumtreten.

Weihnachten, Silvester und Nachwirkungen

Nun, von vor Weihnachten gibt es nur eine Geschichte von Ronnies Beuteverhalten zu berichten. Er hat eine ganze, in Alufolie eingewickelte Bratwurst vom Tisch geklaut und weggeschleppt. Zum Glück konnte ich ihm die Beute noch rechtzeitig entreißen.
Die Tour von Weihnachten haben die Miezen gut verkraftet. Lemmy hat sich bei den Autofahrten wie immer schlafen gelegt und Ronnie wie immer gesungen. Allerdings diesmal nur kurz. Freude. Ronnie hat es auch geschafft, seinen Kopf in die Türablage zu zwängen, um nachzusehen, ob dort irgendwas zum Spielen oder Fressen versteckt ist.
Wie es den Miezen Silvester erging wissen wir nicht, wir waren nicht da! Sie wurden richtig gut versorgt und gefüttert, na eher gemästet. Den Schmauchspuren an der Balkontür nach, war es ziemlich laut um Mitternacht. Aber die Miezen leben ja noch.
Vielleicht haben sie aber doch einen Schaden davongetragen, denn im neuen Jahr besteht ihre Hauptaufgabe bisher darin, immer pünktlich eine Viertelstunde vor Weckerklingeln an der Schlafzimmertür zu kratzen und scharren bzw. katzenabhängig zu maunzen. Viecher, so haben wir Euch nicht erzogen!
Ach so, mein mir von unbekannter, dicker, ungeschickter Mieze unabsichtlich zugefügter blutiger Nasenkratzer verheilt langsam.

Urlaubsmiezen

Die Miezen haben uns heute den Teppich versaut mal wieder, allerdings mit anderen als den sonst üblichen Hinterlassenschaften. Schweine…
Im Urlaub haben urlaubsich die Miezen vorbildlich verhalten. Sie haben nix kaputtgemacht und auch die Blumen nicht übermäßig angefressen. Für das Autofahren ist Lemmy hervorragend geeignet, er schaut kurz raus aus dem Kennel, legt sich dann sofort wieder rein und ward für den Rest der Fahrt nicht mehr gesehen. Ronnie hingegen maunzt circa 30-40 Minuten die Tonleiter rauf und runter, bevor er sich dann hinten auf die Hutablage zur Ruhe begibt. Besonders aufdringlich ist Ronnies Gemaunze, wenn er einem direkt ins Ohr posaunt, aber nicht wegen der Lautstärke, sondern wegen des Maulgeruchs. Puh. Ein KaKlo im Auto ist auch eine gute Sache.

Weihnachten

Weihnachten waren wir mit den Miezen unterwegs. Zuerst nach Hannover im Dunkeln, drei Stunden Fahrt: die Katzen maunzten, nachdem wir sie aber auf der Autobahn herausliessen, wurde das Auto beäugt und dann geschlafen. In Hannover angekommen wurde der neue Raum in Augenschein genommen, viel zu Verstecken, prima. Die Katzen gewöhnten sich sehr schnell an den Raum und daran, daß sie mit uns schlafen müssen. Wir durften sie abends in den Schlaf streicheln (mit Schnurren) und wurden zu unchristlich früher Zeit mit Schnurren und über-den-Kopf-laufen wieder geweckt. Abends durften die Katzen ein Stündchen in die Stube, wurden bespielt und wieder runter. Die ansässige Katze läßt sich vor den beiden nicht blicken.

Am ersten Weihnachtsfeiertag geht es nach Serbitz, Autofahren im Hellen, wieder drei Stunden. Freigelassen fühlen sich die Miezen mittlerweile wohl, eine hat sich wohl in den Fußraum erleichtert, ergo beim nächsten Mal ein Katzenklo ins Auto. In Serbitz ein Raum für die Miezen allein und Hardcore-Streicheleinheiten. Hier gibt es auch eine Katze, die den beiden mal gezeigt wird, jedoch nicht mit ihnen in Kontakt treten darf (Krankheitsgefahr).

Am 27. Dezember geht es nach Berlin zurück, die Miezen kennen das Auto schon, diesmal gibt es ein Katzenklo, das auch genutzt wird (zum Glück nur klein). In Berlin angekommen, können sich die beiden vor Müdigkeit kaum auf den Beinen halten, sind aber so froh, daß sie noch eine Stunde lang in der Wohnung hin- und herrennen. Dann lassen sie sich in den Schlaf wiegen und krabbeln.

Abholung

Abholung der Katzen in Flöha. Wir können die beiden den Eltern entreißen und nehmen sie in einem schönen großen Käfig ins Auto. Bis zur Autobahn Sturmmaunzen, danach Ruhe und Schlaf wegen Langeweile. Ab Berlin Ortseingang wieder wach und laut. In der Wohnung erwartungsvolle Blicke am Gitter, danach breitmachen in der Wohnung. Zum Glück entdecken die beiden die Toilette und benutzen sie! Danach sind Katzen und Menschen müde.