Technische Aufr├╝stung

Nachdem uns Lemmy aus dem Urlaub geholt hat, musste eine schnelle L├Âsung f├╝r die n├Ąchsten Wochenenden her. Wie angek├╝ndigt, bestellte Futtermeister I zwei Futterautomaten und ich eine Kamera, um den Erfolg der Ma├čnahme zu ├╝berwachen.

Die Ger├Ąte

Die Futterautomaten sind “Call-o-Matic” von Europet Bernina. Sie haben vier Vorratskammern f├╝r vier programmierbare Mahlzeiten, dann muss der Automat neu gestartet werden. Die Bedienung ist nach Anleitungsstudium ok. Nicht ganz einfach, aber auch nicht zu kompliziert.

Die Kamera ist die “IN-3010” von Instar, mit schwenkbarem Kopf. Sie kann ein Live-Bild erzeugen oder bewegungsgesteuert Aufnahmen machen und diese in ein FTP-Verzeichnis laden. F├╝r das Live-Bild muss man einen Zugang zur Kamera schaffen (z.B. per dyndns), f├╝r die FTP-Variante ist das nicht n├Âtig. Die Kamera ist ok, gut zu bedienen, der Hersteller hat auch ein aktives Forum f├╝r Fragen.

Den Aufbau sieht man unten in den Bildern, zusammen mit einem Beispielbild.

Erfahrungen

Die Futterautomaten arbeiten gut, sie ├Âffnen die F├Ącher zuverl├Ąssig, nach dem ├ľffnen ert├Ânt ein aufnehmbarer Ruf. Die Katzen haben sich gut an die Ger├Ąte gew├Âhnt und reagierten nach drei Tagen Probe auf die Automaten. Man muss nur aufpassen, dass man die Automaten gleichzeitig einschaltet und die Uhren gleichzeitig einstellt, so dass die F├Ącher auch gleichzeitig aufgehen. Die Uhren werden von Hand eingestellt und sind nicht automatisiert synchronisierbar.

Die Automaten werden durch vier Batterien mit Strom versorgt, ein Netzanschluss ist nicht vorgesehen. Bisher haben wir keine Erfahrungen, wie lange das zum Betrieb reicht.

Die Kamera war leicht zu installieren, die Bedienoberfl├Ąche per Webbrowser (Firefox) ist ok. Der Bilderupload per FTP funktioniert sofort und zuverl├Ąssig. Die Bewegungssteuerung l├Ąsst sich in der Empfindlichkeit einstellen, hier m├╝ssen wir noch Erfahrung sammeln, denn oft waren die Miezen schon da und keine Bilder wurden gemacht. Auch die Aufnahmen bei Tageslicht sind stark ├╝bersteuert, manchmal ist nichts zu erkennen, hier m├╝ssen wir noch rausfinden, wie man das behebt.

Die Einrichtung eines dyndns-Zugangs war einfach, im WLAN-Router war der dyndns-Abgleich vorgesehen, hier einfach die dyndns-Adresse eintragen (ohne http://) und es funktioniert. Selbst beim schlechten Arcor-Modem. Wichtig: nicht auch noch die dyndns-Synchronisation in der Kamera aktivieren, da sonst zwei DNS-Updates bei dyndns eintreffen und der Account gesperrt wird (BTDT). Au├čerdem muss man f├╝r den Test des Zugangs au├čerhalb des eigenen Netzes sein, sonst wird man behandelt, als sei man innerhalb des Netzes und nichts funktioniert (dann testet man mehrere Stunden f├╝r nichts).

Insgesamt funktioniert das aber f├╝r die kurze Reaktionszeit erstaunlich gut und sicher.

Technik vs. Mensch

Wichtig zu erw├Ąhnen, dass nur die F├╝tterung durch den Automaten ├╝bernommen wird. Nat├╝rlich muss auch im Urlaub mindestens einmal am Tag jemand vorbeikommen und nach den Miezen schauen bzw. mit ihnen spielen. Sind ja gesellige Tiere.

Bilder

13 Schl├╝pper

haben wir f├╝r unsere 3-t├Ągige Reise nach Krakau eingepackt. Ein bi├čchen viel m├Âchte man meinen, aber wir kannten das polnische Essen ja nicht. Letzteres entpuppte sich als lecker, jedoch machte diese kleine d├╝nne Mieze uns einen Strich durch die Urlaubsrechnung.

urlaubskatze

Mitten im j├╝dischen Viertel erreichte uns der Anruf der Tiersitterin, Lemmy fri├čt nix. Schlagartig war unsere Urlaubsstimmung dahin und wir entschieden uns, wieder nach Hause zu fahren. Bratislava, Budapest und das Schloss Lichtenwalde m├╝ssen warten, bis dem feinen Herrn Lemmy mal eine Katzensitterin passt.

Wir haben uns Futterautomaten bestellt, um den Sachsenring nicht zu verpassen. Mal sehen wie es weitergeht…

Portugal Urlaub

Nachdem wir schon bef├╝rchten mu├čten, mangels Katzensitter, den Urlaub abzublasen, hat Vivien unsere Miezen super betreut. Sie sind nicht dicker oder d├╝nner geworden, sie haben die Wohnung nicht mehr als sonst verw├╝stet und das Beste, sie haben uns wiedererkannt. Die Miezen haben uns sogar an der T├╝r begr├╝├čt und ausgiebig beschnuffelt. Wahrscheinlich rochen wir noch nach Portugal, Spanien, Frankreich, Champagner, Auto und Schwei├č! Beim Radioh├Âren mu├čten wir jedoch feststellen, da├č der Empfang irgendwie sehr schwach war. Kein Wunder, hatten doch die lieben Miezen das Antennenkabel durchgebissen. Schweinebande! Die Woche gestaltete sich ruhig, erstaunlicherweise ohne Kotzen, daf├╝r aber mit viel Betteln und etwas Kloverfehlen. Und ganz viel Streicheleinheiten, Schnurren und Schmusen.