Monsterkatzenklos

Es war einmal vor langer Zeit in einem weit entfernten Land, da passten zwei kleine Miezekatzen in ein normales Katzenklo. Das ist kein MĂ€rchen, das war RealitĂ€t. Leider ist die RealitĂ€t nicht immer so schön und aus den kleinen Miezen wurden eine dicke und eine dĂŒnne, beide groß und irgendwie nicht mehr passend fĂŒr zwei normale Katzenklos. Das und der vorĂŒbergehende Engpass von 10 Liter Thomas Klumpstreu, es gab nur noch die 20 Liter Monsterpackung, brachte uns zu der Entscheidung, neue, grĂ¶ĂŸere Katzenklos zu kaufen. Wir haben Monsterklos gekauft. GefĂŒllt (mit und ohne Katzenbeitrag) sind sie fĂŒr Futtermeisterin I nicht mehr tragbar.

monsterklos

KKW II

Die bereits erwĂ€hnten KKW lassen sich noch ergĂ€nzen zu den Katzen-Kack-Wochen. Seit einiger Zeit (eigentlich seit wir die Miezen haben) geht immer mal wieder was daneben. Dabei lĂ€uft alles schulbuchmĂ€ĂŸig ab: scharren, schauen, scharren bis zum Boden, schauen, hinsetzen, GeschĂ€ft verrichten, angestrengt schauen, schauen, scharren. Leider klappt das mit dem Hinsetzen nicht ganz so gut, vielleicht sollten wir die Kaklos auf SandkastengrĂ¶ĂŸe erweitern? Dann ist die Gefahr ĂŒber den Rand fallender wurstförmiger GegenstĂ€nde geringer…

Neue Arbeit

Die Miezen mĂŒssen sich an neue Arbeitszeiten gewöhnen, wir gehen jetzt immer gemeinsam aus dem Haus…vielleicht eine Chance, die Mahlzeiten der Miezen (und damit ihr (insbesondere Ronnies) Gewicht zu vermindern) zu Ă€ndern.

Mal sehen, ich komme jetzt immer schon nach dem Mittag nach Hause und am Montag haben mich die Miezen völlig entgeistert angesehen. Dienstag wurde ich noch an der TĂŒr begrĂŒĂŸt, Mittwoch schon nicht mehr…naja sie kriegen ja auch nix zu futtern.

Ronnie trifft das Klo mal wieder nicht und schaut dann aber ganz interessiert dem Futtermeister E beim Wiederreinschaufeln zu. Ist wahrscheinlich so eine Art Katzenkino.

Lemmy trifft, buddelt aber zu gerne die Streu raus. Die verteilt sich dann in der Wohnung. Es hat alles seine Vor- und Nachteile. Außerdem verschmĂ€ht er seine Vitamine, er beißt rein, alles zerfĂ€llt und ihm aus dem Maul.

Alles im Griff

Als wir in Urlaub fuhren hatten wir ein bißchen Sorge, daß unsere Miezen aus Gram ĂŒber unsere Abwesenheit verhungern wĂŒrden. Pustekuchen, sie haben sich schnell mit der Futtermeistervertretung arrangiert und Lemmy hat sich sogar anfassen lassen, wenn auch nur kurz. Fazit: sie haben zugenommen, Biester.

Wir hatten auch noch S gebeten, mal nach den Miezen und der Blume zu sehen. Ronnie hat ihn mit Beinumschmeicheln empfangen und da S das noch nie bei unseren Miezen erlebt hatte, hat er gleich gedacht, daß sie am Verhungern sein mĂŒĂŸten…trau keiner Katze!

Bei unserer RĂŒckkehr wurden wir stĂŒrmisch begrĂŒĂŸt – not. Wir wurden angesehen, als ob wir vom Mond kĂ€men. Naja, ich gebe zu um 3 Uhr morgens schlĂ€ft eine normale Katze ja auch tief und fest, manchmal. Nach anfĂ€nglicher Skepsis seitens der Miezen haben wir sie gleich gewogen, denn das erste was uns an ihnen auffiel war ihr verbreitertes Aussehen.

Mittlerweile sind die Miezen ĂŒber den Urlaubsschock hinweg, gewichtsmĂ€ĂŸig und auch sonst. Alles ist wie immer, Ronnie macht neben das Klo und Lemmy maunzt klĂ€glich wenn’s ums Essen geht.

KatzengeschÀft

Eine Katze, die ihr GeschÀft verscharrt, ist ein schrecklicher und schöner Anblick. Schrecklich, weil ich dann sofort aufspringen muss, um das Fenster zu öffnen. Was ist das Katzenklo auch im Arbeitszimmer.

Schön, weil es faszinierend ist, zuzusehen, wie eine Katze mit großer Ernsthaftigkeit und noch grĂ¶ĂŸerer PrĂ€zision und Geduld immer wieder Streu auf einen Haufen schaufelt.

Wenn sie danach noch auf einen Besuch am Computer vorbeikommt, ist auch der Gestank verziehen.