Milch

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Futtermeister E genießt abends immer seine (wie er meint) Milch. Die kleinen Quälgeister glauben aber anderes und nutzten vor einiger Zeit einen unbeobachteten Moment und fielen in Form von Ronnie über den Becher her. Da Futtermeister Es Katzenliebe nicht so weit geht, sich mit ihnen einen Becher Milch zu teilen, haben wir notgedrungen die angeschlabberte Milch umgefüllt. Laktosefrei natürlich.

Rascheln

Heute hat uns Ronnie mal wieder überrascht. Die kleine dickerwischte Katze ist schlau. Lange Zeit hat sie uns in Sicherheit gewiegt und keine Tüten mit Kuchen in der Küche aufgerissen. Aber heute hörten wir ein Rascheln und dachten, er spielt mit der MediaMarkt-Tüte. Dann hörten wir Besteck klirren und dachten, was machen die Miezen auf unserem Küchenschrank? Als Antwort darauf konnten wir ein Foto machen…

Miezenverhalten

So, da es diesmal glücklicherweise nichts Neues von der Flohfront zu berichten gibt, alle Miezen flohfrei, jedoch nicht mackenfrei, hier ein paar Ergänzungen zum Verhalten unserer Miezen.

Ronnie ist ein nerviger kleiner Kerl, besonders und ausschließlich morgens vorm Weckerklingeln. Da kratzt und scharrt er minutenlang an der Schlafzimmertür. Sonst ist er freundlich und lieb, er kommt sofort angerannt, wenn man nach Hause kommt, wohl aber nur, um einen Blick auf die Freiheit zu erhaschen. Nun gut, außerdem mag er Füße und Käse (Camembert nicht so gerne) und Höhlen aller Art und Form. Ronnie mag auch Schnürsenkel. Ronnie schnurrt eher leise und mümmelt gern. Beides zusammen ist eine echte Augen- und Ohrenweide. Er besitzt auch das Talent, die Leckerlis direkt im Maul aufzufangen.

Lemmy ist nur beim Fressen richtig nervös, zumindest wenn er glaubt, es gibt gleich welches. Das passiert eigentlich andauernd. Da kann man ihn gerade gefüttert haben oder auch nicht, ist egal. Wir liegen alle im Wohnzimmer faul herum, eine falsche Bewegung unsererseits und Lemmy sprintet ab durch die Tür zum Freßnapf. Manchmal verfällt er aber auch in regelrechten Aktionismus wenn er Hunger hat, oder was er dafür hält. Hunger kann er nicht haben, so fett wie er ist. Jedenfalls wird rumgetobt, vorzugsweise über/an/auf/unter/entlang den Dosis. Sofaliegen kann ganz schön gefährlich sein. Lemmy mag allen Käse, er frißt dann den von Ronnie verschmähten Camembert. Lemmy begrüßt uns auch freundlich an der Tür, allerdings durch unterwürfiges Hinwerfen zwischen den Schuhen. Lemmy ist ein Schuh.

Küchenschluß

Da hat man seit Monaten ein kleines weißes Felldings und es wird konsequent ignoriert, denn gespielt wird nur mit dem schwarzen. Und gestern haben die Miezen es innerhalb von einer Stunde zerfleischt, Löcher reingebissen, vollgesabbert, die Plastekugel entfernt und weiß ist es auch nicht mehr.
Lemmy ist zum penetranten Bettler geworden, ich versuche ihm ständig die Bedeutung des Wortes “Küchenschluß” beizubringen, bisher ohne Erfolg; wie übrigens auch alle anderen Erziehungsmaßnahmen.
Außerdem habe ich noch festgestellt, daß wenn man ein Buch zur Hand nimmt, sofort eine Katze da ist. OK, das ist ein alter Hut, aber Lemmy möchte auch noch angeschaut werden beim Streicheln. Ich darf nicht mehr in das Buch sehen, wenn er wünscht gestreichelt zu werden.

Ausbrechermiez und Jammerkatz

Ronnie versucht immer wieder aus der Wohnung zu entweichen. Man kommt nicht mehr hinein, ohne über ihn zu stolpern. Das ist besonders toll, wenn man vom Einkaufen kommt. Wenn man raus will, muß man die Katze wegräumen, den Schlüssel umdrehen, die Tür öffnen, die Katze wegräumen und dann schnell rausrennen. Dann schaut Ronnie immer so traurig mit großen Augen, fast bekommt man ein schlechtes Gewissen.
Lemmy maunzt immer wenn er Hunger hat und er hat ständig Hunger. Dann miaut er ganz kläglich mit großen runden Kulleraugen und fast kriegt man wieder ein schlechtes Gewissen. Besonders lustig ist es, wenn er nur so fragend schaut und das Maul zum lautlosen Maunzen aufreißt und dabei auf der Schwelle zur Küche (dem Futterplatz) liegt.